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Gefühle - du bist ihnen nicht ausgeliefert

© Autorin: Dr. Doris Wolf, Diplom Psychologin

Wer bestimmt, was du denkst? Du. Und wie du denkst, entscheidet über deine Gefühle. D.h. wie du gefühlsmäßig auf etwas reagierst, liegt an dir.

Du hast also die Wahl, wie du dich fühlen möchtest, denn du kontrolllierst deine Gedanken.

Seine Gefühle ändern braucht nicht - wie oft behauptet wird - ein langes Training. Du kannst von jetzt auf nachher deine Gefühle ändern. So gehst du vor:

1. Bestimme, wie du dich fühlst, also, ob du ärgerlich, ängstlich oder eifersüchtig bist.

2. Nun frage dich: Wie möchte ich mich fühlen?

3. Nun frage dich: Wie entscheide ich mich, mich zu fühlen?
Diese Frage soll dir bewusst machen, dass du die Wahl hast, dass du deinen Gefühlen nicht ausgeliefert bist, sondern diese durch deine Gedanken beeinflusst.

Negative Gedanken und Gefühle mögen zwar aus heiterem Himmel über dich hereinbrechen, aber wenn sie da sind, hast du die Wahl, ob du bei ihnen verweilst oder ob du sie änderst.

4. Nun frage dich: Wie könnte/müsste ich denken, um mich so zu fühlen, wie ich mich fühlen möchte?

Schauen wir uns ein Beispiel an. Nehmen wir an, du gehst in der Stadt spazieren und spürst plötzlich einen dumpfen Schlag auf deinem Rücken, der so stark ist, dass du ins Straucheln gerätst.

Du drehst dich verägert um - und siehst einen Blinden, der gestolpert und offensichtlich auf dich gefallen ist. Was passiert wohl mit deinem Ärger?

Der verschwindet sofort - von einer Sekunde zur nächsten. Er ist wie weggeblasen und du fühlst dich ruhig und gelassen.

An diesem Beispiel kannst du sehen, dass Gefühle sich blitzschnell ändern können und es nicht Tage oder Wochen braucht, um gelassener zu reagieren. Diese Tatsache kannst du nutzen, um deine negativen Gefühle zu ändern.

Wann hast du dich das letzte Mal geärgert und wie lange hat dein Ärger angehalten? Nehmen wir an, du bestellst in einem Restaurant ein Steak und sagst dem Kellner, dass du das Steak gut durchgebraten haben möchtest, weil du kein Blut sehen kannst.

Das Steak kommt, du schneidest es an und es ist innen noch blutig. Du bist verärgert.

Du kannst nun entscheiden, dich den ganzen Abend darüber zu ärgern und dir so den Abend und das Essen verderben.

Du kannst aber auch entscheiden, die Sache gelassen zu nehmen, indem du dir klarmachst, dass Menschen nun mal nicht perfekt sind und ihnen deshalb Fehler passieren.

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Gut zu wissen: Aus diesem Grund haben kluge Menschen den Radiergummi und das TippEx erfunden. Fehler machen ist nun mal menschlich und lässt sich nicht vermeiden.

Wenn du so über das blutige Steak denkst, dann verfliegt dein Ärger. Du rufst den Ober und weist ihn freundlich und bestimmt darauf hin, dass du das Steak durchgebraten haben wolltest und bittest ihn, ein neues Steak nach deinen Wünschen zu bringen.

Du hast dein Ärger Gefühl in Gelassenheit verwandelt, indem du deine Haltung oder Einstellung geänderst hast. Durch die Änderung deiner Gedanken hast du deine Gefühle geändert.

Eine Menge praktischer Tipps zur Veränderung von Gefühlen und Gewohnheiten findest du in Umgang mit Gefühlen.

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