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Viele Aufgaben und Herausforderungen, für die wir die Fähigkeiten haben, nehmen wir nur deshalb nicht in Angriff, weil wir Angst haben, zu versagen oder zu scheitern. Unsere Versagensangst lähmt und verhindert, dass wir unser Potential ausschöpfen.
Sie wären vermutlich überrascht, wozu Sie alles im Stande sind, wenn Sie sich mehr zutrauen würden und weniger Angst vor Misserfolg hätten. Überlegen Sie einmal, was Sie tatsächlich erreichen könnten, wenn Sie keine Angst vor Misserfolg hätten. Welche Erfolge könnten Sie feiern, welche Gipfel erklimmen, welche herausragenden Leistungen vollbringen, wieviel Spaß und Befriedigung könnten Sie haben, wenn Sie keine Angst hätten, zu versagen?
Wenn Sie sich durch die Angst, zu versagen, davon abhalten lassen, etwas zu probieren, dann sind Sie gescheitert, ehe Sie überhaupt begonnen haben, oder, wie es Henry Ford einmal ausdrückte:
Es gibt mehr Leute, die kapitulieren, als solche, die scheitern.
Misserfolg ist eine Einstellung, die darauf beruht, was Sie von sich selbst glauben. Dies bedeutet, dass Sie Ihre Einstellung zu Misserfolgen ändern und sie aus einer anderen Perspektive sehen können. Wenn Sie Misserfolge lediglich als einen notwendigen Bestandteil des Lernens und Wachsens betrachten, werden Sie beginnen, das, was Sie tun - oder tun könnten -, mit anderen Augen zu sehen.
Die Entscheidungen, vor denen wir stehen, und von denen jede einen potentiellen Erfolg oder einen potentiellen Misserfolg darstellt, betreffen oft ganz alltägliche Dinge: Ein Mann sieht auf einer Party eine Frau, die ihm sehr gefällt und überlegt, ob er sie ansprechen soll. Ein Angestellter bekommt eine neue Position angeboten ist sich aber unsicher, ob er die Erwartungen des Chefs erfüllen kann.
Sollen wir die Möglichkeit eines eventuellen Erfolgs nutzen, oder nicht? Was können wir tun, wenn wir Angst haben, zu versagen? Aufgrund dieser Angst nehmen wir dann vielleicht die Herausforderung nicht einmal in Angriff.
Die Angst, zu versagen ist uns oft nicht bewusst, d.h. wir sind uns nicht einmal klar darüber, dass wir sie haben. Wir suchen nach allen möglichen Entschuldigungen, warum wir etwas nicht tun können. Wir überzeugen uns selbst, dass wir den Job wahrscheinlich sowieso nicht bekommen werden, dass wir der Aufgabe nicht gewachsen sind, oder dass wir zwei linke Hände haben oder zu unbegabt sind. Wir finden Gründe, die in unseren Augen beweisen, dass unsere Pläne keine Aussicht auf Erfolg haben und vermeiden es so, mit der Angst, zu versagen, in Berührung zu kommen!
Doch der wirkliche Grund, der uns abhält, ein Vorhaben in Angriff zu nehmen, ist unsere Angst vor einem Misserfolg. Die Angst, zu versagen, hemmt und lähmt.
Andererseits: es gibt keinen erfolgreichen Menschen, der nicht mehrmals auf dem Weg zu seinem Erfolg, gescheitert wäre. Winston Chruchill drückte es einmal so aus:
Erfolg ist die Fähigkeit,
von einem Mißerfolg zum anderen zu gehen,
ohne seine Begeisterung zu verlieren.
Die Angst, zu versagen, spielt noch in einem anderen Bereich eine große Rolle: beim Sex. Männer, die Angst haben, ihr bestes Stück versage seinen Dienst, haben mehr oder weniger große sexuelle Probleme. Des Mannes bestes Stück reagiert sehr empfindlich auf Versagensängste.
Die Angst, beim Sex zu versagen, ist der größte Lustkiller und der Feind jeder Erektion.
Das folgende Video ist eines von 5 Videos, das über die Angst, zu versagen, und wie man damit umgeht, informiert. Alle Videos zum Thema Versagensangst, wie auch weitere 150 Videos zum Thema Angst und Panik, finden Sie auf dem Expertenrat Video Ratgeber Portal. Um dieses Video anschauen zu können, benötigen Sie die neueste Version des Flash Players!
1. Suchen Sie nach Beweisen, dass Sie ähnliche Situationen und Aufgaben bereits in der Vergangenheit bewältigt haben, statt Prognosen für den Misserfolg zu machen oder Gründe dafür zu suchen, warum etwas nicht klappen kann.
2. Denken Sie Ihre Katastrophenphantasien zu Ende. Wie würden Sie da stehen, wenn Sie tatsächlich scheitern würden? Wie könnten Sie dann mit dem Misserfolg umgehen? Meist sind unsere Katastrophenphantasien nur deshalb so bedrohlich, weil sie nicht konkret, sondern verschwommen sind. Je klarer Sie die tatsächlichen möglichen Folgen des Scheiterns sehen, umso besser können Sie diese fassen und sich überlegen, wie Sie damit umgehen wollen, wenn sie tatsächlich eintreten sollten.
3. Schätzen Sie ein, wie wahrscheinlich ein Misserfolg wäre. Manchmal gehen wir von 100 Prozent aus, wo es nur 50 Prozent oder weniger sind.
4. Konzentrieren Sie sich auf Ihren möglichen Gewinn, der Sie erwarten könnte, wenn Sie das Risiko, zu scheitern, eingehen. Wie würde es Ihnen emotional, persönlich oder finanziell gehen, wenn Sie erfolgreich wären?
5. Erinnern Sie sich daran, dass ein Misserfolg nicht Ihre vergangenen Erfolge in Frage stellt. Nicht Sie als Mensch sind gescheitert, lediglich Ihre Taktik oder Strategie, die Sie gewählt haben, war falsch.
6. Halten Sie sich vor Augen: Misserfolge sind immer ein Bestandteil des Erfolgs.
7. Stärken Sie Ihr Selbstvertrauen, indem Sie sich selbst Mut zureden und sich den Rücken stärken, statt sich immer wieder einzureden "Das kannst du nicht. Das schaffst du nicht.". Werden Sie zum Ich-kann-Denker.
8. Erste Hilfe Tipps gegen die Angst, zu versagen.
© 2003-2010 Dr. Doris Wolf & Dr. Rolf Merkle - Angst zu versagen - Angst vor einem Misserfolg
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