Einsamkeit überwinden

PsychoTipps
Selbsthilfe Tipps und Strategien

Selbsthilfe Tipps und Strategien

Hilfe zur Selbsthilfe
Alle unsere Selbsthilfe Strategien für die Bewältigung persönlicher Probleme

Glück Saboteure
33 Strategien für ein
unglückliches Leben

Optimismus
Ein Kurs für Pessimisten, die Optimist werden wollen

Lebenserfolg
Tipps für ein erfolgreiches und zufriedenes Leben

Positive Denkanstöße
für ein erfülltes Leben

Lebensfreude Training

Glück Test

Suche auf Psychotipps



Weitere Informationen zum Thema Einsamkeit

Selbsthilfe Tipps gegen Einsamkeit

Machen Sie den Einsamkeit Test

Einsamkeit in der Partnerschaft

Angst vorm Alleinsein

Ratgeber Einsamkeit überwinden

Ratgeber zum Aufbau von Selbstachtung und Selbstvertrauen
Auflage über 185.000 Exemplare

Selbstachtung stärken


Nähere Informationen zum Selbstvertrauen aufbauen und stärken

Kalender von Rolf Merkle und Doris Wolf

Positive Denkanstöße im Lebensfreude Kalender

Der Wandnotizkalender 2011 für die ganze Familie mit den Texten des Lebensfreude Kalenders.

Nur EUR 14,95

Kalenderblätter als PDF anschauen


Der Lebensfreude Taschenkalender 2011 mit Texten aus dem Lebensfreude Kalender

Nur EUR 9,95

Inhalt des Timers als PDF anschauen

Der Lebensfreude Inspirationen Kalender 2011 mit wundervollen Blumenmotiven und Denkanstößen aus dem Lebensfreude Kalender

Nur 29,95

Kalenderblätter als PDF anschauen

Die Einsamkeit hat mich gelehrt, daß das Zusammensein mit anderen etwas ziemlich Schönes ist. Und das Zusammensein mit anderen hat mich gelehrt, daß die Einsamkeit etwas ziemlich Schönes ist. Und so habe ich viel Abwechslung und ein ziemlich schönes Leben.
Günter Radtke


Viele Menschen, insbesondere auch jüngere Menschen, fühlen sich einsam, ungeliebt, alleingelassen und vom Leben abgetrennt. Die Einsamkeit ist für sie fast schmerzhafter als eine körperliche Erkrankung.

Alleinsein führt nicht zwangsläufig zum Gefühl der Einsamkeit. Viele Menschen haben Angst vor der Einsamkeit, während es andererseits Menschen gibt, die bewusst die Einsamkeit suchen, etwa Menschen, die für einige Wochen in ein Kloster gehen.

Einsamkeit kann (körperlich) krank machen, wenn wir uns ihr ausgeliefert fühlen, sie kann aber auch die Persönlichkeit stärken, wenn wir sie bewusst und freiwillig aufsuchen, um z.B. zu meditieren.

Warum gibt es in unserer Zeit, in der wir mit Hilfe der modernen Kommunikationsmittel immer schneller und leichter Kontakt aufnehmen, eine Nachricht innerhalb von wenigen Minuten per Email oder SMS abschicken, mit dem Handy für alle jederzeit erreichbar sind und andere erreichen können, in sozialen Netzwerken zu jeder Tages- und Nachtzeit uns mit anderen austauschen können, so viele oder sogar immer mehr einsame Menschen?

Ursachen von Einsamkeit

Viele Menschen verwechseln Einsamkeit mit Alleinsein. Sie glauben, dass sie sich zwangsläufig einsam fühlen müssen, wenn sie allein sind, d.h. niemand um sie herum ist. Doch dem ist nicht so. Sicher haben Sie auch schon einmal die Situation erlebt, dass Sie sich im Kreise vieler Menschen plötzlich ganz einsam gefühlt haben. Andererseits haben Sie sich sicher auch schon einmal danach gesehnt, allein mit sich zu sein und die Ruhe zu genießen.

Das Gefühl, einsam zu sein, tritt auf,

wenn wir mit der Art und Häufigkeit der sozialen Kontakte unzufrieden sind.

D.h., jeder definiert für sich selbst, wann er sich einsam und isoliert fühlt.

Dr. Doris Wolf
Ratgeber Einsamkeit - Hilfe bei Einsamkeit

Ob wir uns einsam fühlen oder nicht, hängt also nicht so sehr davon ab, ob wir allein sind, sondern von unserer inneren Einstellung. Alleinsein muss nicht Einsamkeit bedeuten. Alleinsein kann je nach innerer Einstellung sowohl als Chance als auch als Strafe erlebt werden. Von Einsamkeit sprechen wir dann, wenn wir das Alleinsein oder Zusammensein mit anderen als Ausgeschlossensein und Verlassensein erleben.

Einsamkeitsgefühle können auftreten,
obwohl wir verheiratet sind,
obwohl wir einen Beruf haben,
obwohl wir von anderen gemocht werden,
obwohl wir jung sind,
obwohl wir Kinder haben,
obwohl wir uns in Gesellschaft befinden.

Besonders in den Zeiten, in denen Veränderungen auf uns zukommen, sind wir gefährdet: wenn der Partner sich von uns trennt, wenn die Kinder aus dem Haus gehen, wenn wir pensioniert werden, wenn wir eine chronische Erkrankung bekommen oder körperliche Beschwerden uns einschränken und behindern.

Die drei Phasen der Einsamkeit

1. Die momentane, vorübergehende Einsamkeit
Die Einsamkeitsgefühle dauern nur kurze Zeit und sind eine Reaktion auf äußere Umstände wie beispielsweise einen Umzug, einen Krankenhausaufenthalt, Arbeitslosigkeit, den Auszug der Kinder. Ausgelöst durch diese Ereignisse können wir von dem Kontakt mit anderen uns vertrauten Menschen abgeschnitten sein. Diese Phase der Einsamkeit ist nicht schädlich, sondern kann hilfreich sein, uns den neuen Umständen anzupassen. Sie deutet eine Veränderung in unserem Leben an.

2. Der langsame Rückzug
Die Einsamkeit beginnt, unser Dauerbegleiter zu sein. Unsere Fähigkeiten, Kontakt aufzunehmen und uns mit anderen Menschen zu unterhalten, nehmen langsam ab. Wir verlernen zu lächeln und über Alltäglichkeiten zu reden.

3. Die chronische Einsamkeit
Die Einsamkeitsgefühle dauern Monate oder gar Jahre. Wir versteinern. Alle unsere Fähigkeiten, Kontakt aufzunehmen und aufrechtzuerhalten, für andere attraktiv zu sein, Anerkennung anzunehmen und zu geben, sind verschwunden. Andere wissen nichts mehr mit uns anzufangen. Wir fühlen uns abgelehnt und unattraktiv und verlieren immer mehr das Vertrauen in unsere Fähigkeiten. Wir ziehen uns in die Isolation zurück oder werden anderen gegenüber immer "giftiger" und gereizter.

Warum wir uns einsam und ungeliebt fühlen

Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass ganz bestimmte negative Einstellungen uns für Einsamkeitsgefühle empfänglich machen. Menschen, die sich einsam fühlen, glauben, nicht liebenswert zu sein. Sie glauben, unbedingt einen Partner zu brauchen, um glücklich zu sein. Außerdem leiden sie unter einer starken Angst vor Ablehnung und lehnen sich selbst ab. Da sie sich selbst ablehnen, sind sie in starkem Maße auf Anerkennung, Lob und Zuspruch anderer angewiesen. Manchmal wirken sie aufgrund innerer Unsicherheiten arrogant und überheblich.

Umgekehrt zeichnen sich Menschen, die mit sich allein zufrieden sein können, aber auch im Kontakt zu anderen Menschen stehen, durch folgende Einstellungen aus: Sie können sich selbst annehmen und glauben, anderen Menschen etwas geben zu können. Sie können auch damit umgehen, dass ein anderer sie ablehnt und ihre Schwächen erkennt. Und sie können andere Menschen mit ihren Schwächen akzeptieren.

Faktoren, die die Einsamkeit begünstigen

Es gibt viele Faktoren, die dazu beitragen können, dass sich Menschen einsam fühlen:

Können wir Einsamkeitsgefühle vollkommen aus unserem Leben verbannen?

Nein. Es wird immer wieder Momente geben, in denen wir uns auf uns selbst zurückgeworfen und alleine fühlen. Augenblicke, in denen wir uns ungeliebt, hilflos und völlig isoliert von allen anderen Menschen fühlen. Wir können jedoch etwas tun, dass aus der gelegentlichen Einsamkeit keine chronische Einsamkeit wird.

Wie Einsamkeit überwinden? Wege aus der Einsamkeit

"Ich bin einsam und allein, was soll ich tun?" Diese Frage stellen mir viele Menschen in der Therapie und in Leserbriefen.

Einsamkeitsgefühle sind ein Alarmsignal, dass sich in Ihrem Leben etwas geändert hat und/oder Ihre Bedürfnisse nicht (mehr) erfüllt werden. Nehmen Sie diese Gefühle zum Anlaß, herauszufinden, was Ihnen fehlt und zu lernen, mit sich selbst alleine zufrieden zu sein und/oder um zu lernen, auf andere Menschen zuzugehen.

1. Behandeln Sie sich liebevoll wie einen guten Freund.
Wenn Sie beispielsweise die Einstellung haben, dass es sich nicht lohnt, für Sie alleine etwas Schönes zu kochen oder den Tisch zu decken, dass der Spaziergang alleine ohnehin keine Freude machen kann und Sie deshalb lieber zuhause bleiben sollten, dann behandeln Sie sich abschätzig. Sie sind es sich nicht "wert", für sich alleine etwas zu tun.

2. Nehmen Sie Kontakt zu anderen Menschen auf.
Erwarten Sie von sich dabei keine "hochgeistigen" Gespräche, denn sonst nehmen Sie erst gar keinen Kontakt zu anderen auf. Beginnen Sie, über Alltägliches zu reden: das Wetter, das Fernsehprogramm, einen Zeitschriftenartikel, den Sie gelesen haben. Interessieren Sie sich für den anderen und erzählen Sie auch etwas von sich. Hierdurch bleiben Sie in Übung und haben den Eindruck, dazuzugehören.

3. Stellen Sie an Ihre Umwelt keine allzu hohen Erwartungen.
Mit dem einen Menschen können Sie vielleicht über Kinder reden, mit dem anderen Spaziergänge machen, mit wieder einem anderen vielleicht einem Hobby nachgehen. Ein einzelner Mensch braucht und wird nicht alle Ihre Bedürfnisse erfüllen.

4. Geben Sie Ihrem Leben einen Sinn, indem Sie sich eine Aufgabe suchen wie etwa eine ehrenamtliche Betätigung. Durch eine ehrenamtliche Betätigung fühlen Sie sich gebraucht und Sie haben Kontakt zu anderen Menschen. Sie helfen also anderen und sich selbst. Um Ihr Bedürfnis nach Zuwendung und Gebrauchtwerden zu befriedigen, könnten Sie auch z.B. in ein Tierheim gehen und dort anbieten, regelmäßig einen Hund auszuführen.

5. Lernen Sie, sich selbst mehr anzunehmen.
In dem Maße, in dem Sie sich selbst mögen und für liebenswert halten, werden Ihre Einsamkeitsgefühle abnehmen.

6. Im Einsamkeit Forum können Sie sich mit anderen austauschen und Rat einholen.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie es schaffen, sich aus dem Gefängnis der Einsamkeit zu befreien und Ihrem Leben einen Sinn zu geben. Denken Sie daran: Einsamkeit ist eine Gefängniszelle, die sich nur von innen öffnen lässt(Zitat von Alfredo Le Mont).

Ihre Dr. Doris Wolf

© 2003-2010 Dr. Doris Wolf & Dr. Rolf Merkle - Hilfe bei Einsamkeit - Einsamkeit überwinden - Lebensberatung Einsamkeit
Eifersucht - Depressionen - Optimismus - Hoffnung - Selbstachtung - Selbsterkenntnis - Lebensfreude - Partnerseiten - Glück - Heilung-Glaube - Stalking - Positives Denken - Glücksmomente - Sich selbst loben - Midlife Crisis - Helfersyndrom - Herbstdepressionen - Lebenskrisen als Chance annehmen