Hilfe zur Selbsthilfe
Alle unsere Selbsthilfe Strategien für die Bewältigung persönlicher Probleme
Glück Saboteure
33 Strategien für ein
unglückliches Leben
Optimismus
Ein Kurs für Pessimisten, die Optimist werden wollen
Lebenserfolg
Tipps für ein erfolgreiches und zufriedenes Leben
Positive Denkanstöße
für ein erfülltes Leben
Lebensfreude Training
Glück Test
Suche auf Psychotipps
Machen Sie den
Stress Test
Surftipps zu Stress
Burnout erkennen und überwinden
Stress abbauen und die Batterie wieder aufladen mit der CD Progressive Muskelentspannung

Progressive Muskelentspannung nach Jacobson
Stress, dieses Wort klingt schon ziemlich stark abgegriffen, und wer ist denn schon heutzutage nicht im Stress? Schon kleine Kinder nehmen dieses Wort hemmungslos in den Mund.
Stress ist eine chemische Reaktion unseres Körpers. Wir schätzen eine Situation als gefährlich ein und plötzlich werden in unserem Körper Adrenalin und Nordrenalin in die Blutbahn ausgeschüttet. Unser Körper rüstet sich zu Kampf oder Flucht, wie es bei unseren Vorfahren notwendig war.
Wir müssen zwar heute nicht mehr gegen wilde Tiere und feindliche Volksstämme kämpfen, aber dafür haben wir uns andere "Feinde" ausgesucht. So kämpfen wir gegen den vor uns herschleichenden Autofahrer, gegen lärmende Nachbarn, gegen Zeitdruck oder einen Stapel zu erledigender Arbeiten auf dem Schreibtisch. Es genügt, dass wir diese Ereignisse als unangenehm und lästig ansehen und schon läuft im Körper der gleiche Mechanismus wie vor Jahrtausenden ab.
Als zivilisierte Menschen können wir in diesen Situationen meist nicht mit Kampf oder Flucht reagieren, und so bleibt die gesamte Anspannung in unserem Körper zurück. Fühlen wir uns über längere Zeit überfordert und stehen dadurch unter chronischer Anspannung, so kann es zu den unterschiedlichsten Stress-Symptomen in Form psychosomatischer Beschwerden kommen. Rückenschmerzen, Schwindelgefühle, Herzstechen, Durchfall, Verstopfung, Kopfschmerzen, Allergien und Magenschmerzen können die Auswirkungen einer chronischen Anspannung sein. Weitere Informationen hierzu finden Sie in meinem Beitrag über Stress Symptome.
Zur Stressbewältigung können wir an drei Punkten ansetzen:
1. an der Umwelt, indem wir die äußeren Faktoren, die eine Stressreaktion auslösen können, verringern. Beispielsweise können wir uns einen anderen Bürostuhl zulegen oder den lärmenden Kopierer aus dem Büro entfernen.
2. an uns selbst, indem wir stresserzeugende Verhaltensweisen abbauen und uns neue Umgangsformen mit den Anforderungen aneignen. Ein wichtiger Ansatzpunkt sind unsere Einstellungen. Neue Denk- und Verhaltensgewohnheiten zielen beispielsweise darauf ab,
Schauen Sie sich meinen Beitrag über die Stressursachen an. Hier finden Sie viele Beispiele für schädliche Denk- und Verhaltensgewohnheiten, an denen Sie ansetzen können. Hierzu gehören etwa das Perfektionsstreben, die Angst vor einem Misserfolg, nicht Nein-sagen können oder die Angst vor Ablehnung und Kritik.
3. an unseren Körperreaktionen, indem wir unsere Anspannung durch körperliche Bewegung abbauen und/oder uns durch eine Atem- oder Entspannungsübung wieder beruhigen.
Sie wirkt sofort und man muss nicht tage- oder wochenlang warten - wie im Falle einer Denk- oder Verhaltensänderung - bis sich die stressreduzierende Wirkung körperlich positiv bemerkbar macht.
Nach einer Stunde Squash bin ich total ausgepowert, erleichtert, wohlig entspannt und aller Stress ist abgefallen.
Ausdauersport, generell Bewegung, wie Walken, Schwimmen, Tennis oder Radfahren ist äußerst entspannend und baut Stress ab. Der Kopf wird frei und Stresshormone werden abgebaut.
Eine angenehme und zugleich wirkungsvolle Art, sich zu entspannen, ist das Anhören einer Entspannungs-CD. Man legt die CD ein und folgt für 20 Minuten den Anweisungen des Sprechers. Im Hintergrund ist eine beruhigende klassische Musik zu hören.
Eine optimale Stressmanagement- und Stressbewältigungsmethode setzt immer an diesen drei Punkten an.
Für den Erfolg der Stressbewältigung ist jedoch entscheidend, diejenigen Einstellungen, mit denen wir uns unter Stress setzen, durch hilfreiche zu ersetzen.
Eine äußerst wirkungsvolle Form, Stress zu bewältigen, sind Lachen und Humor. Lachen entspannt sofort und wirkt sich positiv auf unser seelisches und körperliches Befinden aus. Lesen Sie mehr über die Heilkraft des Lachens.
Ihr Stressmanagement war erfolgreich, wenn Sie (wieder) das Gefühl haben, Ihr Leben und Ihre Probleme im Griff zu haben. Das geht aber nur, wenn Sie Ihr Leben auch in die Hand nehmen, d.h. sich nicht mehr fremdbestimmen lassen.
Schädlich ist Stress nur, wenn wir uns getrieben und als Opfer der Umstände ansehen.
Je mehr Sie das Gefühl haben, die Kontrolle über das, was Sie tun, zu haben, je mehr Sie den Eindruck haben, etwas bewirken zu können, umso weniger erleben Sie Anforderungen als belastend und stressig.
Das bedeutet aber auch, dass Sie sich für den Stress verantwortlich fühlen, den Sie erleben und nicht anderen, der Arbeit, den Kollegen oder der Firma die Schuld dafür geben!
Sie sind es, der sich stresst, indem Sie Ansprüche haben wie etwa, alles perfekt machen zu müssen, allen gerecht werden zu müssen, alles alleine bewältigen zu müssen, alles 110-prozentig machen zu müssen, alles sofort erledigen zu müssen - oder indem Sie anderen erlauben, solche Ansprüche an Sie zu stellen!
© 2003-2010 Dr. Doris Wolf & Dr. Rolf Merkle - Stressbewältigung - Stressmanagement - Stress bewältigen
Eifersucht - Depressionen - Optimismus - Hoffnung - Selbstachtung - Selbsterkenntnis - Lebensfreude - Partnerseiten - Glück - Heilung-Glaube - Stalking - Positives Denken - Glücksmomente - Sich selbst loben - Midlife Crisis - Helfersyndrom - Herbstdepressionen - Lebenskrisen als Chance annehmen