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Geborgenheit - ein erstrebenswertes Gefühl

© Autorin: Dr. Doris Wolf Psychotherapeutin

Geborgenheit, was ist das eigentlich? Manche Menschen sehen die Zeit im Mutterleib als Inbegriff von Geborgenheit an. Nun, wir wissen nicht, was wir dort gefühlt haben, aber es könnte so sein.

Für mich ist Geborgenheit ein inneres Gefühl, was gekennzeichnet ist durch Loslassen, Entspannung, Wohlbefinden, dem Gefühl, dass jetzt im Augenblick nichts Schlimmes passieren kann.

Zu dem Gefühl der Geborgenheit gehört auch das Urvertrauen - wir fühlen uns sicher und beschützt, haben die Gewissheit, Halt und Unterstützung zu finden, wenn wir diese brauchen.

Was macht die Geborgenheit so wichtig?

Das Gefühl von Geborgenheit ist wichtig, denn dann kann sich der Körper entspannen. Wenn wir entspannt sind, werden unsere Abwehrkräfte gestärkt, unser Atemrhythmus verlangsamt sich und die Muskelanspannung nimmt ab.

Wir kommen wieder zu uns selbst zurück und spüren unsere Bedürfnisse. Unsere Kreativität und unser Humor können wieder fließen.

Menschen, die als Kinder nicht das Gefühl der Geborgenheit erleben durften und deshalb auch kein Urvertrauen entwickeln konnten, leiden sehr oft unter allerlei Ängsten, wie etwa Verlustängsten, Bindungsängsten oder Angst vor der Zukunft.

Spielt Geborgenheit im Erwachsenenleben eine große Rolle?

Wohl zu allen Zeiten haben Menschen einen Zustand der Geborgenheit angestrebt.

Früher haben Menschen noch stärker als heute versucht, sich diese Gefühle über Glauben und Rituale zu verschaffen.

Heutzutage gibt es viele Stressoren, die uns aus dem Gleichgewicht bringen und verunsichern:

Wie in der Partnerschaft oder als Single das Gefühl von Geborgenheit finden?

Das Gefühl von Geborgenheit ist etwas ganz Individuelles. Außerdem ist es für die meisten Menschen ein recht flüchtiges Gefühl.

Wir wollen also herausfinden, wie Sie sich Momente der Geborgenheit verschaffen können.

1. Suchen Sie zunächst einmal nach Situationen, in denen Sie sich früher geborgen und sehr wohl gefühlt haben: War in dieser Situation jemand anderes außer Ihnen anwesend? Was haben Sie getan? Was haben Sie gedacht? Wie haben Sie sich körperlich gefühlt?

Alle Sinnesebenen können wichtig sind: was haben Sie in der Situation gesehen, gehört, gespürt, geschmeckt?

2. Überlegen Sie, ob und wie Sie diese Situation wiederholen können.

3. Fragen Sie sich, in welchen Situationen Sie das Gefühl haben: "Hier darf ich "ich" sein; hier bin ich sicher. Es ist alles in Ordnung. Ich kann mir und anderen vertrauen."

Viele Menschen verknüpfen mit Geborgenheit Erinnerungen an die Kindheit. Romantische Filme können in diesem Fall vielleicht Gefühle der Geborgenheit bei Ihnen wachrufen.

Geborgenheit kann Ihnen auch vermitteln

Geborgenheit ist ein Gefühl, das leichter im Zustand der Ruhe oder bei geruhsamer Aktivität aufkommt. Deshalb stehht es sich auch beim Meditieren und in der Natur ein.

Es lohnt sich also, für mehr Geborgenheit einen Gang herunterzuschalten!


Dr. Doris Wolf
Doris Wolf (Autorin)

Danke, dass Sie mir Ihre Zeit geschenkt haben. Schon immer hatte ich ein offenes Ohr für die Sorgen anderer. Deshalb war es mein Herzenswunsch, als Psychotherapeutin zu arbeiten. Einen Ausgleich zu meiner beruflichen Tätigkeit finde ich im Nordic Walking, dem Jin Shin Jyutsu, in täglicher Meditation und der Kuchenbäckerei.


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