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Innere Unruhe - innere Unausgeglichenheit

© Autorin: Dr. Doris Wolf, Diplom Psychologin

Vielleicht weißt du nicht so recht, woher deine innere Unausgeglichenheit und Unruhe kommen, aber du spürst sie ganz deutlich. Du bist gereizt, dich stört die Fliege an der Wand.

Du reagierst empfindlich auf Geräusche und Störungen. Auch deine Mitmenschen bekommen vermutlich deine Unausgeglichenheit zu spüren. Du bist ungeduldig, nörglerisch, ungnädig und launisch.

In deinem Körper macht sich deine Unausgeglichenheit in Form von Anspannung und Druck breit. Du fühlst dich innerlich getrieben.

Du kannst dich wahrscheinlich schlecht konzentrieren, deine Leistungsfähigkeit leidet und du hast Schlafprobleme.

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Innere Unruhe bekämpfen: 6 Blitztipps gegen innere Unausgeglichenheit & mehr innere Ruhe

Selbsthilfe Strategie für die Überwindung von Unzufriedenheit Nimm deine Unausgeglichenheit für den Augenblick an.

Unausgeglichen sein ist unangenehm und lästig, aber es gibt Gründe, weshalb du aus deinem inneren Gleichgewicht geworfen bist.

Deine Unausgeglichenheit will dich alarmieren, dass etwas nicht rund läuft und du etwas in deinem Leben ändern musst. Im Grunde genommen ist sie dein Freund.

Sage Dir: Auch das geht vorrüber. Halte durch.

Selbsthilfe Strategie bei Anspannung und innerer Unruhe Mache eine Atemübung.

Leg deine Hand auf deinen Unterbauch und lass den Atem langsam bis hinunter zu deiner Hand fließen. Spüre, wie die Hand sich durch deinen Atem hebt. Dann lass den Atem langsam wieder ausströmen. Atme auf diese Weise so lange, bis du dich ruhiger fühlst.

Selbsthilfe Strategie bei Anspannung und innerer Unruhe Baue dein innere Unruhe und Anspannung durch Bewegung ab.

Was könntest du tun, was dich außer Atem bringt und Energie verbraucht? Wie wäre es mit joggen, walken, das Bad schrubben, tanzen, das Treppenhaus hoch- und runterlaufen, inline skaten ...?

Bewegung ist eine sehr wirksame Methode, um innere Unruhe und Anspannung abzubauen und den Kopf wieder frei zu bekommen.

Selbsthilfe Strategie bei Anspannung und innerer Unruhe Spanne deine Muskeln an.

Schließe die Augen und spanne alle Muskeln in deinem Körper für etwa 5 Sekunden gerade so stark, dass du ein leichtes Ziehen verspürst; es soll nicht zu einer Verkrampfung kommen.

Dann lass die Muskeln wieder locker und genieße für etwa 10 Sekunden bewusst das Gefühl der Entspannung.

Wiederhole diesen Rhythmus zwischen An- und Entspannung mehrmals.

Wenn du mehr Zeit investieren willst, erlerne die Progressive Muskelentspannung nach Jakobson.

Selbsthilfe Strategie bei Anspannung und innerer Unruhe Lache regelmäßig und viel

Lachen ist eine sehr wirksame Methode, innere Anspannung und Unruhe kurzfristig abzubauen. Lachen ist eine Art Kurzurlaub für Körper und Geist.

Witze, lustige Geschichten, Sketsche eigen sich hierfür bestens. Nicht umsonst heißt es, dass Lachen die beste Medizin ist.

Selbsthilfe Strategie bei Anspannung und innerer Unruhe Lege dir eine schöne Musik auf

Schließe die Augen und widme deine Aufmerksamkeit ganz der Musik. Störenden Gedanken begegnest du mit den Worten: "Jetzt darf ich mich entspannen. Nachher kümmere ich mich um euch."

Wenn du die Ursachen deiner inneren Unruhe bekämpfen und dein inneres Gleichgewicht wieder finden möchtest.

Seelische Ausgeglichenheit und eine innere Ruhe beruhen darauf, dass wir uns und dem Leben vertrauen und überzeugt sind, unser Leben im Griff zu haben und selbstbestimmt zu leben.

Sobald wir uns abhängig, als Opfer und hilflos fühlen, machen sich innere Unruhe und Unausgeglichenheit in uns breit.

Um unsere seelische Stabilität und innere Ruhe wieder zurückzugewinnen, um dauerhaft gelassener und ruhiger zu werden, müssen wir Denk- und Lebensweisen aufgeben, durch die wir uns in die Opferrolle bringen und die uns ein selbstbestimmtes Leben unmöglich machen.

Schauen wir einige an.

1. Höre auf, dich von der Anerkennung anderer so stark abhängig zu machen.

Stärke dein Selbstwertgefühl und dein Selbstvertrauen. Lerne dich selbst mehr anzunehmen, dann ist es dir egal, wie andere über dich denken.

Solange du deinen Wert von der Anerkennung anderer abhängig machst, solange bist du von deren Meinung abhängig.

Dies führt zu ständiger Anspannung, innerer Unruhe und Angst.

Schau dir den Beitrag 5 Dinge, die du nie über dich denken solltest an.

2. Höre auf, dich nur dann zu akzeptieren, wenn du alles richtig bzw. perfekt machst.

Wenn du deinen Selbstwert von deiner Leistung abhängig machst, machst du dich zum Sklaven deiner perfektionistischen Ansprüche.

Dies verhindert, dass du innerlich ruhig, zufrieden und ausgeglichen sein kannst. Du fühlst dich permanent innerlich getrieben.

3. Höre auf, dich für die Gefühle, das Glück oder Unglück anderer verantwortlich zu fühlen.

Wenn du glaubst, durch das, was du tust oder sagst, über das Glück oder Unglück anderer entscheiden zu können, dann machst du dich von anderen emotional abhängig.

Tatsache ist: du bist für deine Gefühle verantwortlich und die anderen sind für ihre Gefühle verantwortlich!

Du kannst anderen keine guten oder schlechten Gefühle machen, ebensowenig wie andere dir schlechte oder gute Gefühle machen können.

Mehr darüber erfährst du in Gedanken - ihr Einfluss auf unsere Gefühle und in dem Beitrag Was du dir nie antun solltest.

4. Höre auf, deine Vergangenheit für deine Probleme verantwortlich zu machen.

Wie immer deine Kindheit war, was immer du früher erlebt hast, es existiert nur noch in deiner Erinnerung.

Du kannst lernen, damit abzuschließen und Frieden zu finden, dein Leben in die Hand zu nehmen und deine Zukunft jetzt und hier zu gestalten.

Solange du Vergangenes für dein Unglücklichsein verantwortlich machst, solange bist du das Opfer deiner vergangenen Erfahrungen und wirst nie zu innerer Ruhe und Ausgeglichenheit finden.

Schau dir die Saboteure des Glücks an.

5. Höre auf, dich unter Druck zu setzen und das Leben als Kampf anzusehen.

Wie du das Leben siehst, so ist es für dich. Mehr darüber erfährst du in der Macht von Metaphern.

6. Höre auf, dich ständig mit anderen zu vergleichen.

Sich ständig mit anderen zu vergleichen oder neidisch zu sein ist ein sicherer Weg, sein inneres Gleichgewicht zu zerstören und immer unzufriedener zu werden.

Deshalb: lerne dankbar zu sein, schaue, was du in deinem Leben erreicht hast und sei stolz darauf.

7. Wenn du in einer Lebenskrise steckst

Möglicherweise bist du in einer Lebenskrise, die dich aus der Bahn geworfen hat und du hast jetzt Probleme, wieder Tritt zu fassen.

Vielleicht lebst du in Trennung/Scheidung, hast deinen Partner durch Tod verloren, bist an einer schweren Krankheit erkrankt oder wirst am Arbeitsplatz gemobbt.

Wenn Du das Gefühl hast, alleine diese Krise nicht bewältigen zu können, dann suche dir Hilfe bei Freunden oder einem Psychotherapeuten.

Du musst diese Krise nicht alleine bewältigen. Vertraue dich jemandem an.

Schau dir den Beitrag 6 Dinge, die helfen, wenn alles schief läuft an.

Neben Lebenskrisen gibt auch eine Reihe psychischer Erkrankungen, die von innerer Unruhe begleitet werden, etwa Angststörungen oder Depressionen.

Sei dir darüber im Klaren, dass du dein Leben nicht von jetzt auf nachher total umkrempeln kannst.

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