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Vorteile des Positiven Denkens

© Autor: Dr. Rolf Merkle Psychotherapeut

Laut dem Magazin der Süddeutschen Zeitung sollen etwa 65 Prozent der Deutschen an die Kraft des Positiven Denkens glauben. Und das ist gut so.

Positives Denken wirkt sich positiv auf alle Bereiche Ihres Lebens aus: auf

Schauen wir uns die Auswikrungen des Positiven Denkens im Einzelnen an.

Seelisches Befinden
Das seelische Befinden positiv denkender Menschen ist überwiegend gut. Bewußt oder unbewußt wissen sie, daß sie sich fühlen, wie sie denken, und daß sie darüber bestimmen, wie sie denken.

Da sie vielem etwas Positives abgewinnen, kommen sie selten in die Lage, daß ihre Stimmung für lange Zeit in den Keller geht.

Gewiß: Auch sie fühlen sich manchmal unwohl, sind bedrückt oder niedergeschlagen. Doch dieses Unwohlsein hält nicht sehr lange an. Sie tun etwas dafür, daß es ihnen rasch wieder besser geht.

Sie betrachten Niederlagen oder Mißerfolge als etwas Vorübergehendes, als einen kurzfristigen Rückschlag und fühlen sich durch ihn erst recht angestachelt, ihr Ziel zu erreichen.

Geistige Fähigkeiten
Die positive Grundstimmung positiv denkender Menschen bewirkt, daß ihre Sinnesorgane besser funktionieren. So hat man festgestellt, daß positiv eingestellte und damit ausgeglichene Menschen eine bessere Merkfähigkeit haben, kreativer und ideenreicher sind, besser sehen und hören.

Körperliches Befinden
Positiv denkende Menschen erfreuen sich in der Regel sehr guter körperlicher Gesundheit, da das seelische und körperliche Wohlbefinden eng miteinander verknüpft sind.

Ein positives Lebensgefühl wirkt auf unsere inneren Organe wie ein Lebenselixier. Optimisten bleiben länger jung und gesund. Sie sind der Überzeugung, daß sie ihr Wohlbefinden selbst in der Hand haben, und das macht sie stark.

Deshalb ist eine positive Grundstimmung auch eine wichtige Zutat für die gesundheitliche Altersvorsorge.

Zahlreiche Untersuchungen belegen, daß unsere Abwehrkräfte durch eine hoffnungsvolle und optimistische Einstellung gestärkt werden. Wenn wir uns in seelischer Harmonie befinden, dann befindet sich auch unser Körper in Harmonie, und das ist der beste Schutz gegen Krankheiten.

Untersuchungen zeigen: Menschen mit einer optimistischen Lebenseinstellung sind gesünder als pessimistisch eingestellte Menschen.

Wenn Optimisten doch einmal krank werden, dann richten sie ihre ganze Energie auf das Gesundwerden, indem sie durch positive Vorstellungen und Selbstgespräche ihre inneren Selbstheilungskräfte mobilisieren.

Krankheiten sind für sie ein Warnsignal, daß sie in einem Bereich ihres Lebens krankmachende Denk- und Verhaltensgewohnheiten haben, die es noch zu verbessern gilt.

Berufliche und finanzielle Vorteile
Beruflich und finanziell sind Positiv-Denker meist sehr erfolgreich. Da, wo andere nämlich Probleme sehen, sehen sie eine Chance. Sie betrachten Probleme nicht als ein lästiges Übel, sondern als Herausforderung, trotzdem an ihr Ziel zu gelangen.

Aufgrund ihrer optimistischen Einstellung - auch gegenüber sich und ihren Fähigkeiten - trauen sie sich vieles zu, glauben an sich und ihren Erfolg und können so ihre Fähigkeiten voll entfalten. Sie sind Ich-kann-Denker und gehen erst einmal unvoreingenommen an eine Sache heran und rechnen, bis sie sich gründlich vom Gegenteil überzeugt haben, damit, daß sie Erfolg haben.

Sie lassen sich nicht so leicht von Fehlschlägen und Mißerfolgen beeinflussen. Mißerfolge betrachten sie also als wertvolle Erfahrungen, die sie ihrem Ziel ein Stück näher bringen.

Sie gehen selten auf ausgetretenen Pfaden, sondern suchen neue Wege, die vor ihnen noch niemand gegangen ist.

Da sie sich überwiegend gut fühlen, gehen ihnen selbst unangenehme Aufgaben leicht von der Hand.

Profisportler sind zu höheren sportlichen Leistungen fähig, wenn sie bezüglich ihres Abschneidens optimistisch sind.

Zwischenmenschliche Beziehungen

Positiv denkende Menschen betrachten ihre Mitmenschen nicht als Feinde. Solange sie von einem Menschen nicht enttäuscht wurden, unterstellen sie ihm erst einmal, daß er ein liebenswerter Mensch ist.

Wenn sie von einem Menschen enttäuscht werden, lassen sie sich dadurch nicht beirren, trotzdem an ihrer positiven Grundeinstellung gegenüber ihren Mitmenschen festzuhalten.

Überhaupt machen optimistische Menschen selten schlechte Erfahrungen mit anderen Menschen, da sie durch ihre freundliche und offene Art gleichgesinnte Menschen anziehen und sie sich in der Regel von pessimistisch eingestellten Menschen fernhalten.

Was halten Sie von diesen Vorteilen des Positiven Denkens? Lohnt es sich, angesichts dieser Aussichten positiv zu denken?

Natürlich werden Sie als neues Mitglied im Klub der Positiv-Denker nicht von Anfang an in den Genuß all dieser Vorteile kommen. Je länger Sie jedoch dabei sind, je mehr Sie das Positive Denken praktizieren und danach handeln, umso mehr werden Sie auch in den Genuß dieser positiven Lebensart kommen.

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Nachteile, die man als negativ denkender Mensch hat

Seelisches Wohlbefinden
Das seelische Wohlbefinden von pessimistischen Menschen ist überwiegend schlecht. Da sie stets mit dem Schlimmsten rechnen und immer ein Haar in der Suppe finden, sind ihre Gefühle meist im Keller.

Sie fühlen sich häufig niedergeschlagen bis hin zu depressiv und leiden unter Ängsten. Sie fühlen sich anderen Menschen und den Umständen hilflos ausgeliefert, weil sie glauben, keinen Einfluß auf ihre Gefühle und ihr Leben zu haben.

Körperliches Befinden
Da das seelische und körperliche Befinden eng miteinander verknüpft sind, ist die körperliche Verfassung von Pessimisten eher schlecht. Sie sind häufig krank und befinden sich ingesamt in schlechter körperlicher Verfassung, da sie durch ihre negative Denkweise ihre Abwehrkräfte schwächen und so für Krankheiten anfällig sind.

Untersuchungen zeigen, daß Hoffnungslosigkeit das Immunsystem schwächt und daß Pessimisten doppelt so häufig unter Infektionskrankheiten leiden wie Optimisten.

Berufliche und finanzielle Nachteile
Beruflich und finanziell sind Pessimisten meist nicht sehr erfolgreich. Da sie überall Probleme wittern und selbst bei günstigen Bedingungen mit einem schlechten Ausgang rechnen, lassen sie nicht nur viele Chancen ungenutzt vorbeiziehen, sie ziehen das Unglück gleichsam an.

Pessimisten haben viel weniger Chancen als Optimisten, wenn sie sich um eine Stelle bewerben. Als Mitarbeiter sind sie wenig beliebt, da sie sehr destruktiv sind und wenig Eigeninitiative entwickeln.

Da Pessmimisten kein Vertrauen in ihre Fähigkeiten haben, drücken sie sich vor Verantwortung und bleiben eher passiv.

Auch wenn Pessmisten sehr begabt und fähig sind, können sie aufgrund ihrer pessimistischen Denkweise ihre Fähigkeiten nicht entfalten und scheitern deshalb häufig. Sie lassen sich von Fehlschlägen und Mißerfolgen sehr schnell entmutigen und werfen die Flinte ins Korn.

Geistige Fähigkeiten
Pessimistische Menschen können sich schlecht auf eine Aufgabe konzentrieren, da sie viel zu sehr damit beschäftigt sind, sich auszumalen, was alles schiefgehen kann. Sie haben Probleme, sich etwas zu merken, und sind wenig kreativ.

Zwischenmenschliche Beziehungen
Da sich pessimistische Menschen eher hilflos und anderen Menschen ausgeliefert fühlen, betrachten sie ihre Mitmenschen als Feinde. Sie sind mißtrauisch und immer darauf gefaßt, daß andere sie hereinlegen oder hintergehen wollen.

Oder aber sie haben Angst vor anderen Menschen, weil sie sich nicht getrauen, sich durchzusetzen oder "nein" zu sagen.

In Gegenwart anderer malen sie den Teufel an die Wand oder sprechen über ihr eigenes Unglück oder das der anderen.

Sie beklagen sich bei anderen über die Ungerechtigkeit der Welt und sind verbittert, daß es das Schicksal so schlecht mit ihnen meint. Dadurch sind sie bei anderen wenig beliebt.

Fragen zum Nachdenken und Nachdenklich-Machen

Ist ein Mensch, der an Krebs erkrankt ist, zu optimistisch, wenn er an seine Heilung glaubt? Ist ein Pessimist in dieser Situation tatsächlich der Realist, wenn er glaubt, keine Überlebenschance zu haben?

Ist ein gelähmter Mensch, der nach Lourdes fährt, zu optimistisch, wenn er glaubt, wieder gehen zu können?

Ist ein AIDS-Forscher zu optimistisch, wenn er glaubt, ein Mittel gegen AIDS finden zu können?

Ist ein Erfinder zu optimistisch, wenn er glaubt, mit Hilfe der Solarenergie oder einer anderen alternativen Energie die Atomenergie ersetzen zu können?

Ist ein Sportler zu optimistisch, wenn er glaubt, einen neuen Weltrekord aufstellen zu können? Lesen Sie die spannende Geschichte von Roger Bannister

Ist ein Mensch zu optimistisch, wenn er glaubt, ein versunkenes Schiff mit wertvollen Schätzen finden zu können?

Glaube an die Möglichkeit des "Unmöglichen" und lasse dich überraschen.

Diese Fragen lassen sich heute weder mit "ja" noch "nein" beantworten. Die Zukunft, die Geschichte werden zeigen, ob beispielsweise der Optimismus der AIDS-Forscher berechtigt oder falsch war, ob ein Hochspringer einen neuen Weltrekord aufstellen wird.

Andererseits ist die Geschichte voll von Menschen, die positive Visionen hatten und diese durch ihren unerschütterlichen Optimismus Wirklichkeit werden ließen.

Vieles scheint unmöglich, bis es jemand macht.

So etwa die Gebrüder Wright, die glaubten, sich mit einem "Flugzeug" wie ein Vogel in die Lüfte erheben zu können.

Graham Bell, der glaubte, Menschen könnten sich am "Telefon" über hunderte von Kilometern miteinander unterhalten.

Positives-Denken.html

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Die Geschichte ist voller Menschen wie die Brüder Wright und Bell. Diese sind der Beweis, daß Menschen, die eine positive Vision oder einen Traum haben, die Fähigkeit besitzen, das "Unmögliche" möglich zu machen.

Es lohnt sich also, positiv zu denken. Ohne Hoffnung gibt es kein Morgen, keine Zukunft.


Dr. Rolf Merkle
Dr. Rolf Merkle

Danke, dass Sie mir Ihre Zeit geschenkt haben. Ich arbeite seit 35 Jahren mit Begeisterung als Psychotherapeut. In meiner Freizeit koche ich leidenschaftlich gerne, spiele Squash und interessiere mich für Kunst.

Was ich für das Wichtigste im Leben halte? Sein Leben so erfüllt zu leben, wie nur möglich. Denn nur wer mit sich zufrieden ist, kann mit anderen Menschen positive Beziehungen haben.


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