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Erkältungen - auf die Einstellung kommt es an

© Autor: Dr. Rolf Merkle Psychotherapeut

Viele Menschen reagieren bei dem leichtesten Kribbeln in der Nase so: "Oh Gott, es fängt schon wieder an. Ich spür' es schon in meiner Nase. Am Montag liege ich bestimmt wieder mit 40 Grad Fieber im Bett."

Diese Menschen "wissen", dass es sie wieder erwischen wird, und so kommt es dann auch. Wenige Tage später liegen sie mit einer schweren Erkältung im Bett.

Wenn Sie bei Regen unterwegs sind und Sie holen sich nasse Füße oder Ihre Kleider sind durchnässt, dann kann Ihre Einstellung darüber entscheiden, ob Sie krank werden oder gesund bleiben.

Wenn Sie Ihre durchnässten Kleider und kalten Füße zum Anlass nehmen, um sich einzureden, dass Sie bestimmt krank werden, dann können Sie sicher sein, dass es nur kurze Zeit dauert, bis Sie die ersten Symptome verspüren.

Wenn Sie dagegen den Regen und die durchnässten Kleider als eine Möglichkeit betrachten, um Ihren Körper abzuhärten, dann stehen die Chancen gut, dass Sie keine Erkältung bekommen.

Ihre Einstellung entscheidet, welchen Einfluss äußere Faktoren auf Ihren Körper haben.

Achten Sie bei solchen Gelegenheiten einmal auf Ihre Gedanken.

Sie werden feststellen, dass Sie sich ganz automatisch und fast unbewusst einreden, wie schlecht nasse Füße oder Haare für Ihre Gesundheit sind.

Sie "sehen" sich darüber hinaus schon mit 40 Grad Fieber und mit einer Erkältung im Bett liegen.

Dass die meisten von uns so reagieren, hängt damit zusammen, dass wir von Kindesbeinen an von unseren Eltern und anderen eingeimpft bekamen, dass nasse Füße krank machen, dass der Winter eine sehr gefährliche Jahreszeit ist, in der man sich sehr leicht erkälten und krank werden kann.

Wir haben diese vermeintlichen Wahrheiten unserer Eltern so verinnerlicht, dass sie uns als richtig erscheinen und wir sie uns deshalb bei passender Gelegenheit immer wieder einreden.

Warum bekommen einige Menschen mit schöner Regelmäßigkeit jedes Jahr ihre Grippe, während andere Menschen davon verschont bleiben?

Wir alle sind Grippeviren ausgesetzt.

Die Erklärung hierfür liegt in jedem Menschen selbst. Wir Menschen unterscheiden uns hinsichtlich der Empfänglichkeit für schädliche Keime und Bakterien.

Wenn man damit rechnet, krank zu werden, wenn man sich als grippeanfällig ansieht und sich in Gedanken immer nur mit allen möglichen Krankheiten beschäftigt, dann macht man sich für diese Krankheiten anfällig.

Durch pessimistische Gedanken (Autosuggestionen) schwächen wir die Abwehrkräfte des Körpers und machen ihn so anfällig für Entzündungen und Erkältungen.

Wenn Krankheitskeime auf einen gesunden Organismus treffen, dann kann das Immunsystem des Körpers in den meisten Fällen damit umgehen.

Ist der Organismus aber durch häufiges negatives Denken, durch schlechte Ernährung, durch chronischen Stress und chronische Ängste geschwächt, dann sind die Abwehrkräfte geschwächt und der Organismus hat nicht die Kraft, um die Viren und Keime zu bekämpfen und zu vernichten.

Abgesehen davon: Was wir erwarten oder befürchten tritt mit großer Wahrscheinlichkeit ein.

Wenn Sie z.B. erwarten, beim Genuss von Schokolade Migräne zu bekommen, dann bekommen Sie durch Ihre Erwartungshaltung tatsächlich Migräne nach dem Genuss von Schokolade.

Diese Tatsache ist durch zahlreiche Experimente belegt!

Genausogut reden Sie eine Erkältung herbei, wenn Sie erwarten, einen Schnupfen oder eine Grippe zu bekommen.

So etwas nennt man in der Psychologie selbsterfüllende Prophezeiung.

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Was tun, um Erkältungen vorzubeugen?

Achten Sie auf Ihre Gedanken. Wenn Sie sich dabei ertappen, dass Sie sich einreden, Sie seien krankheitsanfällig oder Sie würden eine Grippe bekommen, dann unterbrechen Sie diese Gedanken.

Sagen Sie sich stattdessen: Ich bin gesund und das bleibe ich auch. Mein Körper und meine Abwehrkräfte sind stark.

Gönnen Sie sich eine Extra-Portion Ruhe und Entspannung und nehmen Sie Vitamine in Form von Obst und Salaten zu sich.

Studien zeigen eindrucksvoll: Eine optimistische Haltung beugt Erkältungen vor.

Lesen Sie hierzu den Beitrag: Vorteile von Optimismus


Dr. Rolf Merkle
Dr. Rolf Merkle

Danke, dass Sie mir Ihre Zeit geschenkt haben. Ich arbeite seit 35 Jahren mit Begeisterung als Psychotherapeut. In meiner Freizeit koche ich leidenschaftlich gerne, spiele Squash und interessiere mich für Kunst.

Was ich für das Wichtigste im Leben halte? Sein Leben so erfüllt zu leben, wie nur möglich. Denn nur wer mit sich zufrieden ist, kann mit anderen Menschen positive Beziehungen haben.


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