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Der Lebensfreude Taschenkalender (Timer) 2012 mit inspirierenden und aufmunternden Texten
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von Dr. Rolf Merkle, Psychotherapeut
Unser Gehirn ist ein hochentwickelter Bio-Computer. Wenn wir auf die Welt kommen, dann ist die Festplatte unseres Gehirns noch relativ leer. Es befinden sich auf ihr noch keine Programme für das Lesen, Rechnen und Schreiben. Diese und viele andere Fähigkeiten lernen wir erst durch ein entsprechendes Training, man könnte auch sagen, durch eine Programmierung in unserem Elternhaus und in der Schule.
Als Babies kennen wir nur Lust- und Unlustgefühle. Alle anderen Gefühle, wie etwa die der Hoffnungslosigkeit, der Schuld oder der Eifersucht, sind uns fremd. Woher kommen diese Gefühle? Die Antwort ist: wir haben sie gelernt. Wir haben diese negativen Gefühle ebenso gelernt wie das Lesen und Schreiben.
Und wie haben wir gelernt, uns hilflos, minderwertig und deprimiert zu fühlen? Indem wir gelernt haben, uns deprimierende und verzweifelte Gedanken zu machen. Diese Gedanken sind auf der Festplatte unseres Gehirns in Form von Einstellungs- und Denk-Programmen gespeichert. Wenn wir nicht aktiv in die Arbeit unseres Gehirns eingreifen, dann aktiviert es automatisch diese Gedanken-Programme. Sind diese negativ, dann müssen wir auch negative Gefühle verspüren. Mehr darüber in dem Beitrag Unterbewusstsein und Gedanken.
Wenn wir auf andere Gedanken kommen wollen und uns besser fühlen möchten, dann müssen wir unsere negativen Selbstgespräche, die für unsere negativen Gefühle verantwortlich sind, durch hilfreiche Selbstgespräche ersetzen. Eine recht einfache Möglichlichkeit, unsere negativen Selbstgespräche zu stoppen, sind Fragen, die uns auf andere Gedanken bringen, die unseren Blick auf Positives lenken.
Durch Fragen, die wir uns selbst stellen, kontrollieren wir die Richtung unserer Gedanken und damit, wie wir uns fühlen. Wir lenken unsere Aufmerksamkeit durch Fragen auf ein anderes Thema, mit dem wir positive Empfindungen verbinden. Das ist keine Strategie für eine dauerhafte Änderung negativer Gedanken, aber eine sehr wirkungsvolle Strategie für eine kurzfristige Änderung unserer Gedanken und Gefühle - und das ist auch schon sehr viel wert.
Nachfolgend finden Sie 10 Gute-Laune-Fragen, deren Beantwortung Sie auf andere Gedanken und Gefühle bringen.
Finden Sie auf jede Frage mindestens 3 Antworten. Sie werden merken, dass sich Ihre Gefühle schlagartig ändern, wenn Sie sich mit diesen Fragen auseinandersetzen.
Sie können diese Fragen in Zukunft als eine Art "Erste-Hilfe-Medizin" verwenden, wenn Sie schlecht drauf sind oder Ihnen alles grau in grau erscheint.
Gute Laune Frage 1: Worüber bin ich im Moment glücklich? Worüber könnte ich mich freuen und glücklich sein, wenn ich es wollte?
Gute Laune Frage 2: Worauf bin ich (besonders) stolz? Worauf könnte ich stolz sein, wenn ich es wollte?
Gute Laune Frage 3: Wofür bin ich dankbar? Wofür könnte ich dankbar sein, wenn ich es wollte?
Gute Laune Frage 4: Wen liebe ich und wer liebt mich?
Gute Laune Frage 5: Was begeistert mich? Wofür könnte ich mich begeistern?
Gute Laune Frage 6: Mit welchen Menschen bin ich gerne zusammen?
Gute Laune Frage 7: Welches sind meine schönsten Erinnerungen?
Gute Laune Frage 8: Was mache ich besonders gerne?
Gute Laune Frage 9: Wann war ich einmal besonders mutig?
Gute Laune Frage 10: An welchen Orten fühle ich mich besonders wohl?
Weitere Strategien für gute Laune
Denken Sie daran:
Worauf wir uns konzentrieren, bestimmt wie wir uns fühlen.
Wir haben es in der Hand, womit wir uns in Gedanken beschäftigen
und damit haben wir es auch in der Hand, wie wir uns fühlen.
Ändere deine Fragen, die du dir stellst
und du änderst dein Leben.
© 2003-2012 Dr. Doris Wolf & Dr. Rolf Merkle - Fragen, die inspirieren und motivieren und negative Gefühle überwinden können
Eifersucht - Depressionen - Optimismus - Hoffnung - Selbstachtung - Selbsterkenntnis - Lebensfreude - Heilung-Glaube - Stalking - Perfektionismus - wie damit umgehen? - Sich selbst loben - Midlife Crisis - Helfersyndrom - Herbstdepressionen - Lebenskrisen als Chance annehmen