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Saboteur des Glücks:
Ärgere dich ständig über Ungerechtigkeiten.

© Autor: Dr. Rolf Merkle Psychotherapeut

Lies dir zum Verständnis dieser Seite zunächst den folgenden Beitrag durch: Glück - so zerstörst du es garantiert

So nutzst du diesen Saboteur des Glücks

Die Welt ist voller Ungerechtigkeiten und Missstände. Du brauchst nur die Tageszeitung aufzuschlagen oder die Nachrichten zu hören und schon findest du garantiert vieles, über das es lohnt, sich zu ärgern und aufzuregen.

Aber natürlich gibt es auch in deinem privaten Umfeld und an deinem Arbeitsplatz sicherlich einiges, was bestraft und angeklagt werden muss, richtig?

Steigere dich in Gedanken so richtig hinein und hege Rache- und Vergeltungsgedanken. Sage dir gebetsmühlenhaft "Das ist ungerecht, Das ist eine Schweinerei. Das sollte/darf nicht passieren" und stelle dir vor, wie du die Menschen dafür bestraft und es ihnen heimzahlst.

Welchen Schaden du bei dir anrichtest, wenn du dich ständig über Ungerechtigkeiten aufregst

Du wirst dich ständig ärgern, dein Körper wird sich in einem permanenten Alarmzustand befinden, dein Magen wird vielleicht in deine Rebellion einstimmen, dein Herz wird ganz aufgeregt schlagen, du bist ständig wie die Saite eines Bogens vor dem Abschuss des Pfeils gespannt.

Wenn du genügend Ärger oder gar Hass über die Ungerechtigkeiten in dir aufgestaut hast, wirst du eines Tages vielleicht Amok laufen und vielen Menschen Schaden zufügen. So weit so schlecht.

Das Dümmste, was du tun kannst, wäre, wenn du dir die Einstellung zulegen würdest: "Was ich für richtig und gut halte, ist meine persönliche Meinung. Ich habe keine Kontrolle über die Menschen. Wenn ich mich ärgere, ändere ich daran nichts. Die Welt ist kein gerechter Ort und niemand schuldet mir Gerechtigkeit. Die anderen haben das Recht, sich so zu verhalten, wie sie es tun, auch wenn mir das nicht gefällt. Ich kann und muss damit leben und umgehen. Ich gehe mit gutem Beispiel voran und sorge in meinem kleinen Umfeld dafür, dass es gerecht und fair zugeht".

Mit dieser Einstellung würdest du die Ungerechtigkeiten dieser Welt als Tatsache akzeptieren und sie bedauern.

Du würdest sie nicht gutheißen oder resignieren, aber du würdest einen Kampf aufgeben, den du sowieso nicht gewinnen kannst und es ginge dir gut.

Das würde natürlich nicht ausschließen, dass du dich alleine oder in Organisationen dafür einsetzst, dass es auf der Welt gerechter zugeht.

Merke dir: Dich über das Unveränderliche aufzuregen bringt dir jede Menge Ärger und Frust und vermiest dir so dein Leben, ohne dass sich etwas ändert.

Verlange und fordere stets, gerecht, freundlich und rücksichtsvoll behandelt werden zu müssen und du verschaffst dir viele Gelegenheiten, dich aufzuregen und dein Wohlbefinden empfindlich zu stören.

Und natürlich begibst du dich mit dieser Haltung in eine Opferrolle, die dein Leiden noch mehr verschlimmert.

Wenn du dagegen lernst, nach der Einstellung zu leben "Ich ändere, was ich kann, und das Unabänderliche bin ich bereit zu akzeptieren", dann findest du deinen Seelenfrieden.

Nur du weißt die Antwort, was das Beste für dich ist.

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Dr. Rolf Merkle
Rolf Merkle (Autor)

Danke, dass Sie mir Ihre Zeit geschenkt haben. Ich arbeite seit 35 Jahren mit Begeisterung als Psychotherapeut. In meiner Freizeit koche ich leidenschaftlich gerne, spiele Squash und interessiere mich für Kunst.

Was ich für das Wichtigste im Leben halte? Sein Leben so erfüllt zu leben, wie nur möglich. Denn nur wer mit sich zufrieden ist, kann mit anderen Menschen positive Beziehungen haben.


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