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Saboteur des Glücks:
Denke schlecht von dir.

glas splittert

© Autor: Dr. Rolf Merkle Psychotherapeut

Lies dir zum Verständnis dieser Seite zunächst den folgenden Beitrag durch: Glück - so zerstörst du es garantiert

So nutzst du diesen Saboteur des Glücks

Habe ständig etwas an dir auszusetzen: an deinem Äußeren, an deiner Arbeit, an deinem Charakter, an deinem Verhalten, an deinen Leistungen.

Am Besten, du machst dir eine Liste mit all deinen Fehlern, Schwächen und Misserfolgen. Notiere dir, was du in der Vergangenheit alles falsch gemacht hast, wo du dich falsch entschieden hast, welche Sünden du begangen hast.

Lies dir diese Aufzählung deiner Unvollkommenheiten täglich mehrmals durch und verurteile dich für diese aufs schärfste.

Übrigens: diese Liste ist nie vollständig. Schließlich machst du jeden Tag neue Fehler. Also nicht vergessen, diese auch auf deine Liste zu setzen.

Und wenn dir mal etwas gelingen sollte, dann sage dir, das sei nur Zufall oder Glück und habe nichts, aber auch gar nichts, mit dir und deinem Können zu tun.

Welchen Schaden du bei dir anrichtest, wenn du permanent schlecht von dir denkst

Diese Strategie bringen deine Stimmung und dein Selbstwertgefühl garantiert in Nullkommanichts auf den Nullpunkt.

Eine absolut sichere Strategie für dauerhaftes Unglücklichsein. Etwas Besseres hat die Psychologie kaum zu bieten, um dir ein miserables Leben zu garantieren.

Durch deine selbstabwertenden Gedanken

Durch deine Selbstablehnung denkst du immer, dass die, die dich lieben, nur nicht merken oder wissen, was für ein Versager du in Wirklichkeit bist.

Denn wüssten sie, was für ein Loser du bist, dann würden sie nichts mit dir zu tun haben wollen. Und du hast ständig Angst, andere könnten dein wahres Ich entdecken.

Da du große Angst vor Misserfolg hast, wirst du wenig riskieren und noch weniger erreichen.

Du kannst nur schwer Entscheidungen treffen - sie könnten ja falsch sein und unangenehme Konsequenzen haben.

Durch deine Angst, zu versagen, wirst du nie erfahren, welche Talente, Begabungen und Fähigkeiten in dir schlummern und was du erreichen könntest. Wie auch?

Da du dir nichts zutraust und dich bestenfalls für Mittelmaß hältst, wirst du natürlich nicht nach deinen Begabungen suchen und deine Talente und Fähigkeiten werden brachliegen.

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Dies garantiert dir ein recht mittelmäßiges, langweiliges und erfolgloses Leben.

Durch deine Angst vor Ablehnung ist dir die Meinung der anderen unendlich wichtig.

Und deshalb verbringst du viel Zeit damit, dich zu fragen, wie andere wohl über dich denken und du machst dir ständig Sorgen, andere könnten dich kritisieren oder ablehnen.

Und weil dir so sehr an der guten Meinung der anderen gelegen ist, tust du dich unendlich schwer, denen etwas abzuschlagen, - sie könnten dir dein Nein ja übel nehmen.

Als Folge davon hast du ständig das Gefühl, zu kurz zu kommen und ausgenutzt zu werden.

Das Dümmste, was du tun kannst, wäre, nach deinen positiven Seiten, Erfolgen und Stärken Ausschau zu halten und dir diese immer wieder vor Augen zu halten: das könnte deine schlechte Stimmung schlagartig aufhellen und deine Selbstachtung würde steigen.

Hüte dich also unter allen Umständen davor, eine Positivliste zu machen, in der du alles notierst, was du an positiven Seiten hast und was du gut gemacht hast.

Für deine geringe Selbstachtung schlecht wäre auch, wenn du stolz auf dich wärst, wenn dir etwas gelingt, indem du dir sagen würdest: "Das hast du gut gemacht. Du kannst stolz auf dich sein".

Geradezu fatal wäre jedoch, wenn du dir bei aufkommenden Selbstzweifeln sagen würdest: "Du bist ein liebenswerter und wertvoller Mensch - trotz deiner Fehler und Schwächen".

Durch solch aufbauende Selbstgespräche nehmen deine Minderwertigkeitsgefühle ab, deine Selbstachtung und dein Selbstwertgefühl steigen.

Merke dir: Wenn du dir ständig suggerierst, minderwertig zu sein und auf dir herumhackst, fühlst du dich minderwertig.

Wenn du dich ständig für deine Fehler und Schwächen verurteilst, kommst du dir klein und unterlegen vor.

Wenn du dagegen gut von dir denkst, wenn du Nachsicht mit dir, deinen Fehlern und Schwächen hast, wenn du dir selbst verzeihen kannst, wenn du dir selbst den Rücken stärken und dich selbst aufmuntern kannst, dann steigt deine Selbstachtung und dann ist das Ende deines Unglücklichseins in Reichweite.

Schau in einen Spiegel. Was siehst du? Einen Freund oder einen Feind? Es ist deine Entscheidung, was du siehst.

Denke über dich selbst so, wie du gerne hättest, dass andere von dir denken und behandle dich selbst so, wie du gerne von anderen behandelt werden möchtest - sei dir selbst ein guter Freund und nicht dein schlimmster Feind.

Das wertvollste Geschenk, das du je bekommen kannst, kannst nur du dir machen: eine positive Selbstachtung.

Ich hoffe, dass du den Kritiker in dir aus deinem Leben verbannst.

Wenn du nämlich deinem Kritiker weiterhin erlaubst, über dich so negativ zu urteilen, dann wundere dich nicht, wenn du total unglücklich bist.

Du hast die Wahl: Bist du für dich oder gegen dich?

Entscheide dich - JETZT.

Ich hoffe, du triffst die richtige Entscheidung.

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Dr. Rolf Merkle
Rolf Merkle (Autor)

Danke, dass Sie mir Ihre Zeit geschenkt haben. Ich arbeite seit 35 Jahren mit Begeisterung als Psychotherapeut. In meiner Freizeit koche ich leidenschaftlich gerne, spiele Squash und interessiere mich für Kunst.

Was ich für das Wichtigste im Leben halte? Sein Leben so erfüllt zu leben, wie nur möglich. Denn nur wer mit sich zufrieden ist, kann mit anderen Menschen positive Beziehungen haben.


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