Optimismus Training - Schlusswort


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Schlusswort und Ausblick

Vielen Dank liebe Leserin, lieber Leser, daß Sie mir durch mein Optimismus Training gefolgt sind. Ich weiß, daß Fragen offen geblieben sind und daß der schwerste Teil erst vor Ihnen liegt. Nun geht es darum, daß Sie das Gelesene auf sich anwenden. Das wird Ihnen mal leichter, mal schwerer fallen. Ein manches Mal werden Sie resigniert aufgeben wollen, weil Sie glauben, Ihr Pessimismus sei stärker ist als Sie.

Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen die Kraft, sich in diesen Momenten die Hoffnung zu bewahren, daß Sie es schaffen können. Vielleicht helfen Ihnen dabei die Worte von Viktor Frankl, einem Psychotherapeuten, der im 2. Weltkrieg im Konzentrationslager Ausschwitz leben mußte und dieses überlebt hat. Rückblickend sagte er:

"Wir, die wir im Konzentrationslager lebten, erinnern uns an Menschen, die anderen geholfen haben, die ihr letztes Stück Brot mit anderen teilten. Wenn es auch nicht viele waren, so sind diese wenigen Menschen doch der Beweis dafür, daß man einem Menschen alles nehmen kann, bis auf eines, nämlich die letzte aller menschlichen Freiheiten, die Freiheit, in jeder Situation seine Einstellung zu wählen.”

Auch Sie haben diese Fähigkeit, diese Freiheit. Sie haben die Freiheit, zwischen pessimistischem und optimistischem Denken zu wählen. Sie haben die Freiheit, zwischen Hoffnung und Hoffnungslosigkeit zu wählen. Machen Sie von dieser Freiheit Gebrauch.

Optimistische Menschen - was wir von ihnen lernen können

"Du mußt nur an Dich glauben, dann bist Du ein Sieger” , sagt Errol Marklein. Seit einem Autounfall im Jahre 1975 ist er querschnittgelähmt und kann sich nur im Rollstuhl fortbewegen. Er gründet eine Rollstuhlfirma, in der er heute sehr erfolgreich Rollstühle für Behinderte konstruiert und produziert. Er hat 1988 auf der Olympiade in Seoul 6 Goldmedaillen gewonnen.

"Die meisten Menschen haben so viele Möglichkeiten und nutzen sie nicht. Ich beute meine Chancen restlos aus”, sagte Rosanna Benzi, eine Italienerin, die mit 14 Jahren an Kinderlähmung erkrankte und über 30 Jahre in einer "eisernen Lunge" lebte. Sie konnte nur ihre Gesichtsmuskeln bewegen. Durch die "eiserne Lunge", ein langer Zylinder, in der sie vom Hals abwärts lag, wurde sie all die Jahre am Leben gehalten. "Manche suchen den Tod, ich wähle das Leben” sagte sie.

"Nur wer sich nicht aufgibt, gewinnt das Leben”, sagt Tore Meinecke, der 1989 nach einem Unfall im Koma lag und halbseitig gelähmt war. Obwohl die Ärzte meinten, er werde nie mehr gehen können und geistig behindert sein, spielte er wieder auf Tennistunieren mit.

Über Menschen wie Tore Meinecke und Rosanna Benzi können Sie immer wieder in Zeitschriften lesen. Auch sie sind der Beweis, daß man einem Menschen alles nehmen kann, bis auf die letzte aller menschlichen Freiheiten, in jeder Situation seine Einstellung zu wählen. Mehr solch positiver Vorbilder finden Sie in Leben mit körperlicher Behinderung.

Ich wünsche Ihnen alles Liebe und die Kraft, von dieser Freiheit dann Gebrauch machen zu können, wenn es für Sie wichtig ist, - wenn es um Ihr Leben, Ihre Zufriedenheit und Ihren Optimismus geht.

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© 2007 Dr. Rolf Merkle - Optimimus
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