Optimismus - Selbstvertrauen


Optimismus Training - Kurs zur Überwindung von Pessimismus

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Bestseller zum Aufbau von Selbstvertrauen
Auflage 165.000 Exemplare

Selbstvertrauen - eine wichtige Eigenschaft optimistischer Menschen

Die für den Erfolg und das Wohlbefinden von Optimisten wichtigste Eigenschaft ist wohl ihr beinahe grenzenloses Selbstvertrauen, ihr Vertrauen, die für die Erreichung ihrer Ziele und Visionen erforderlichen Fähigkeiten zu haben. Ihre Grundeinstellung ist: "Ich bin fähig.”.

Warum es so wichtig ist, überzeugt zu sein, daß man fähig ist

Man kann noch so begabt sein, man kann noch so viele Fähigkeiten haben, wenn man nicht von sich überzeugt ist, dann wird man nicht das Beste daraus machen. Das Vertrauen, daß man die für eine Aufgabe erforderlichen Fähigkeiten hat und eine Aufgabe erfolgreich lösen kann, führt dazu, daß man sich an viele Herausforderungen heranwagt, vor denen man sonst kapitulieren würde.

Dieses Selbstvertrauen führt dazu, daß man nicht gleicht aufgibt, wenn einem etwas nicht auf Anhieb gelingt. Dadurch schließt man eine Aufgabe öfter erfolgreich ab und das wirkt sich wieder positiv auf die Motivation aus, d.h. man wurde verstärkt und ist umso überzeugter, daß einem zukünftige Aufgaben gelingen werden. Wenn ein Optimist auf ein Hindernis stößt, dann glaubt er, daß er sich nur noch etwas mehr anstrengen muß, um die Sache erfolgreich abzuschließen. Er zweifelt deshalb nicht an seinen Fähigkeiten und er zweifelt schon gar nicht daran, an sein Ziel zu gelangen.

Wir verhalten uns nicht entsprechend der Realität, sondern entsprechend unserer Sichtweise oder Einschätzung der Realität. Wenn der Elefant "glaubt", daß es Realität ist, daß er zu schwach ist, dann wird er sich auch so verhalten, als sei er schwach: er wird keinen Versuch unternehmen, sich zu befreien. Entsprechend ist es mit unseren Fähigkeiten.

Merke: Wir verhalten uns nie entsprechend unserer Fähigkeiten,
sondern danach, welche Fähigkeiten wir zu glauben haben.

Wenn wir glauben, zu dumm oder zu unbegabt zu sein, dann verhalten wir uns entsprechend dieser Überzeugung, gleichgültig wie fähig wir auch sein mögen. Unsere Einstellung zu unseren Fähigkeiten, ob wir uns für fähig oder unfähig halten, sprich unser Selbstvertrauen, entscheidet darüber, was wir uns zutrauen und was wir im Leben erreichen.

Was nützen alle Talente und Fähigkeiten, wenn man sie nicht nutzt, weil man glaubt, zu dumm zu sein? Vor 1954 glaubten alle Sportler und Mediziner der Welt, daß es unmöglich ist, eine Meile(1,6 km) in weniger als 4 Minuten zu laufen. Dann kam ein Mann, Roger Bannister, der das vollbrachte, was alle anderen für unmöglich hielten. Er war überzeugt, eine Meile in weniger als 4 Minuten laufen zu können und tat es auch. Kurz nachdem er diesen Weltrekord aufgestellt hatte, liefen auch andere Sportler die Meile unter 4 Minuten. Waren diese Sportler auf einmal besser trainiert? Waren sie körperlich fitter? Nein. Der einzige Grund, warum sie plötzlich das "Unmögliche" möglich machen konnten, war, daß sie gesehen hatten, daß es möglich war und weil sie nun glaubten, daß auch sie es schaffen konnten.

Merke: Ob man glaubt, etwas zu können, oder glaubt,
etwas nicht zu können, man hat immer recht.

Wir alle leben innerhalb der Grenzen, die wir uns selbst durch unser Denken stecken. Wir können nur so weit gehen, nur so erfolgreich sein, wie wir glauben, gehen und erfolgreich sein zu können. Wenn wir glauben, an unsere Grenzen gestoßen zu sein, wenn wir glauben, nicht begabt oder fähig zu sein, dann sind wir nicht in der Lage, unsere Fähigkeiten auszuschöpfen und das Beste daraus zu machen. Es sind unsere geistigen Grenzen, mit denen wir die Grenzen in unserem Leben abstecken.

Merke: Wenn wir wissen wollen, wie weit wir tatsächlich gehen können,
dann müssen wir glauben, daß uns alles möglich ist.

Natürlich ist es eine Selbstüberschätzung oder man könnte auch sagen, es sei naiv, sich einzureden, einem sei alles möglich. Doch gerade diese Naivität, diese Unwissenheit in bezug auf Probleme, ist ein Grund, warum Optimisten so oft Erfolg haben.

Zuviel Wissen um mögliche Probleme, kann sehr hinderlich sein. Wenn man im Vorhinein all die Probleme kennen würde, auf die man während einer Unternehmung stößt, dann würde man wahrscheinlich die Finger davon lassen. Auch Optimisten können sich nicht über physikalische Gesetzmäßigkeiten hinwegsetzen. Sie sind jedoch Menschen, die ein hohes Maß an Selbstvertrauen haben. Sie halten sich auf ihrem Gebiet für Könner und trauen sich deshalb vieles zu, was andere für unmöglich halten. Optimisten sind nicht klüger oder begabter als Menschen, die erfolglos sind. Optimisten glauben lediglich an sich und ihre Fähigkeiten und handeln(!) - und das macht sie zu Siegern.

Die Kraft zum Sieg kommt aus dem Kopf oder wie es Boris Becker einmal ausdrückte: "Ein Match wird zu 90 Prozent im Kopf entschieden.”

Da Optimisten glauben, daß sie alles erreichen können, was sie sich vornehmen, schmieden sie große Pläne, für die sie sich begeistern und die ihnen die Energie geben, selbst größte Entbehrungen auf sich zu nehmen und die ihnen die Kraft gibt, Mißerfolge wegzustecken und beharrlich an ihrem Ziel festzuhalten. Positive Visionen und Träume sind das Benzin, das Optimisten anspornt und motiviert.

Optimisten sind "Ich-kann-Denker". Sie wissen instinktiv, daß die meisten Beschränkungen nur in unserer Vorstellung und nicht im Leben existieren. Optimisten konzentrieren sich auf ihre Stärken statt auf ihre Schwächen.

Pessimisten sind "Ich-kann-nicht-Denker". Sie konzentrieren sich auf ihre Schwächen oder reden sich ein, unfähig zu sein. Pessimisten geben nach einem Fehlschlag auf, weil sie entweder denken, ihr Mißerfolg sei eine weitere Bestätigung für ihre negative Selbsteinschätzung, nämlich, daß sie unfähig sind oder weil sie glauben, alle anderen würden immer auf Anhieb erreichen, was sie in die Hand nehmen - und auch das wiederum nur als einen weiteren Beweis dafür ansehen, daß sie selbst unfähig und all die anderen fähig sind.

Wenn man, wie Pessimisten, sein Augenmerk immer nur auf die vermeintlichen Hindernisse und Probleme legt, dann wird man immer wieder dagegen anrennen und an ihnen scheitern. Wenn Sie mit dem Fahrrad fahren und vor sich einen großen Stein liegen sehen und Sie schauen immer nur den Stein an, um ja nicht über ihn zu fahren, dann steuern Sie direkt auf den Stein zu und fahren darüber. Wenn sie den Stein umfahren wollen, dann müssen Sie zwar wissen, wo der Stein liegt, ihr Augenmerk müssen Sie jedoch auf die freie Straße richten.

Merke: Man bewegt sich immer auf das zu, woran man denkt und worauf man sich konzentriert. Konzentriert man sich auf ein Problem, statt auf die Lösung, dann steuert man direkt auf das Problem zu.

Wenn man negativ eingestellt ist, dann ist man besonders für Negatives empfänglich; wenn man positiv gestimmt ist, dann sieht man auch mehr das Positive und man erlebt häufiger Positives. Deshalb ist der Mißerfolg von Pessimisten ebenso vorprogrammiert wie der Erfolg von Optimisten.

Optimisten sind lösungsorientiert, Pessimisten sind problemorientiert.
Optimisten glauben an sich und ihre Fähigkeiten, Pessimisten zweifeln an sich und ihren Fähigkeiten.
Optimisten sind "Ich kann-Denker", Pessimisten sind "Ich-kann-nicht-Denker".
Optimisten führen positive Selbstgespräche "Ich kann das”, Pessimisten führen negative Selbstgespräche "Ich kann das nicht”.
Optimisten rechnen damit, zu gewinnen, Pessimisten rechnen damit, zu verlieren.

Wenn man überzeugt, etwas nicht erreichen zu können,
dann ist es unerreichbar für einen.

Wenn wir uns für dumm und unfähig halten, dann beeinflußt dieses negative Urteil auch uns und unsere Handlungen. So geschehen in einem Experiment, das eine Lehrerin mit ihren Schülern machte. Diese Lehrerin teilte ihren Schülern mit, daß man aus wissenschaftlichen Untersuchungen wisse, daß blauäugige Menschen intelligenter seien als braunäugige. Sie gab den braunäugigen Schülern eine Tafel mit der Aufschrift "Braunauge" und den Blauäugigen ein Schild mit der Aufschrift "Blauauge". Nun, erraten Sie, was passierte? Nach einigen Monaten sanken die Leistungen der "Braunaugen" und die der "Blauaugen" stieg. Daraufhin ging die Lehrerin in die Klasse und sagte ihren Schülern, sie habe sich geirrt. Tatsächlich seien die Braunaugen die intelligenteren Schüler. Nach einigen Monaten sanken die Leistungen der Blauaugen und die der Braunaugen stieg.

Das Bild, das wir von uns haben, bestimmt,
wie wir uns verhalten

Damit sind wir am Ende des Theorieteils meines Optimismus Trainings angelangt. Nun folgt der praktische Teil, in dem ich Ihnen Strategien aufzeigen werde, wie Sie Ihren Pessimismus ablegen und durch mehr Optimismus ersetzen können.

Ehe Sie weiterlesen, möchte ich Sie bitten, sich kurz zu notieren, was Sie sich von den bisherigen Informationen merken möchten. Diese kleine Arbeit ist für Sie ein Test, um überprüfen zu können, wieviel Sie sich von den Informationen dieses Programms gemerkt haben. Sie wissen ja: Ein Wissen, das man nicht hat, kann man auch nicht anwenden. Also: machen Sie sich die Mühe.

Seite 12/18 Einleitende Worte zum Praxisteil des Optimismus Trainings

© 2007-2008 Dr. Rolf Merkle - Selbstvertrauen und Optimismus
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