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Misstrauen gegenüber anderen Menschen

© Autorin: Dr. Doris Wolf, Diplom Psychologin

Du misstraust einem anderen Menschen oder einer bestimmten Situation, in der du dich gerade befindest. Etwas macht dich unsicher, du weißt vielleicht gar nicht so genau, woher dein Misstrauen kommt.

Vielleicht aber hast du auch schon einmal in einer solchen Situation oder mit einer ähnlichen Person schlechte Erfahrungen gemacht.

Auf jeden Fall warnt dich dein Körper, es ist als ob sich die Stacheln stellen. Du bist hoch alarmiert und aufmerksam.

Vielleicht hast du auch das Gefühl, dein Gegenüber nicht leiden zu können oder dass mit ihm nicht gut Kirschen essen ist.

Du wägst seine Worte sorgfältig ab und beobachtest ihn sorgsam. Du bedauerst, dass du keine Sicherheit haben kannst, ihm vertrauen zu können.

Begleiterscheinungen deines Misstrauens

Dich sorgen; alarmiert sein; den anderen ängstlich beobachten; überall Gefahren sehen; den anderen ablehnen; innerlich mit dir diskutieren; aus der Situation gehen; dich unwohl und unsicher fühlen; Angst, reinzufallen und enttäuscht zu werden.

In deinem Körper spürst du Anspannung, Unruhe, dein Herz schlägt vielleicht stärker und dein Blutdruck ist erhöht.

Wie du mit deinem Misstrauen umgehen kannst

Selbsthilfe Strategie für den Umgang mit Misstrauen Akzeptiere dein Misstrauen für den Augenblick.

Es gibt einen Grund, weshalb du misstrauisch bist. Entweder hast du bereits ähnliche schlechte Erfahrungen gemacht oder die Situation erfordert wirklich deine Achtsamkeit. Dein Misstrauen will dich vor schlechten Erfahrungen, Verrat und Betrug schützen.

Selbsthilfe Strategie für den Umgang mit Misstrauen Prüfe bewusst, woher dein Misstrauen kommt.

Teile deinem Gegenüber mit, wie du dich fühlst und wie seine Worte oder sein Verhalten bei dir angekommen sind, und was du dir anders wünscht: "Ich habe mich ... gefühlt, weil ich das so ... verstanden habe. Ich würde mir wünschen, dass du ... sagst/tust."

Selbsthilfe Strategie für den Umgang mit Misstrauen Wäge bewusst ab, welche Vor- und Nachteile du hast.

Was wäre das Schlimmste, was dir passieren könnte, wenn du dem anderen vertraust, und es stellt sich heraus, dass der andere dich enttäuscht?

Was verlierst du, wenn du dem anderen nicht vertraust, und er würde es wirklich gut mit dir meinen und wäre ein vertrauenswürdiger Mensch?

Wenn du an den Ursachen deines Misstrauens ansetzen möchtest

Vertrauen und Misstrauen sind eine Frage der Balance. Zu viel Misstrauen führt dazu, dass du übervorsichtig und ängstlich bist und andere generell als schlechte Menschen verdächtigst.

Zu viel Vertrauen führst dazu, dass du oft enttäuscht und ausgenutzt wirst. Schau einmal in deiner Lebensgeschichte nach, welche Grundeinstellungen du von deinen Eltern vermittelt bekommen hast.

Welche Einstellungen und Vorurteile haben dir diese vermittelt und vorgelebt? Welche Erfahrungen hast du selbst in deinem Leben gemacht? Hat sich deine große Vorsicht gelohnt?

Wenn du möchtest, kannst du dein Misstrauen, das automatisch auftauchen wird, immer einmal wieder bewusst hinterfragen, ob es dir in einer bestimmten Situation hilft oder schadet.

Misstrauen funktioniert ähnlich wie Sorgen. Auch übergroßes Misstrauen kann eine Enttäuschung oder schlechte Erfahrung nicht 100-prozentig verhindern.

Denke immer daran: Vertrauen wie auch Misstrauen wirken wie eine selbsterfüllende Prophezeiung. Womit du rechnest, das bewahrheitet sich in vielen Fällen.

Zu viel Vertrauen ist häufig eine Dummheit,
zu viel Misstrauen immer ein Unglück.
Johann Nepomuk Nestroy

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