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Innere Zufriedenheit - wie erreichen?

© Autor: Dr. Rolf Merkle Psychotherapeut

Weise ist, wer nicht bedauert, was er nicht hat, sondern wer sich an dem freut, was er hat. Epictet

Wenn es Ihnen wie mir geht, dann neigen Sie dazu, andere zu beneiden, die tolle Sachen machen und erreichen.

Sofort kommt uns der Gedanke: Das würde ich auch gerne tun oder sein.

Das ist leider eine sehr schlechte Angewohnheit. Warum? Weil wir dann das Gefühl haben, dass uns etwas fehlt und wir nicht gut genug sind.

Wir haben das Gefühl, etwas zu versäumen und zu kurz zu kommen.

Selbst wenn wir anderen nacheifern und uns vornehmen, auch so tolle Dinge wie andere zu erleben und zu machen, dann hört unsere Unzufriedenheit nicht auf.

Das Gefühl, noch mehr erleben und erreichen zu müssen, bleibt.

Wir können unser ganzes Leben dem Glück und der Zufriedenheit nachjagen und sie nicht erreichen.

Zufriedenheit und Glücklichsein liegen nämlich einzig und alleine in uns.

Unzufriedenheit - woher sie kommt.

Sind Ihnen diese Angewohnheiten vertraut?

Die Folge: Ihre Unzufriedenheit bleibt. Sie erreichen Ihr Ziel, glücklich und zufrieden zu sein, nicht.

Wie zufriedener werden?

Das beste Mittel, das ich kenne, um innere Unzufriedenheit zu bekämpfen, ist dankbar zu sein.

Dankbarkeit macht glücklich und zufrieden und Sie haben es zu 100% in der Hand, dieses Gefühl in sich hervorzurufen.

Hier einige Vorschläge, wie Sie mehr Dankbarkeit spüren können.

1. Machen Sie dankbar sein zu einem Ritual.

Gewöhnen Sie sich an, morgens beim Aufwachen oder Aufstehen, Danke zu sagen, dass Sie den heutigen Tag erleben dürfen.

Das Heute ist ein Geschenk. Bedanken Sie sich dafür.

Sagen Sie Danke, dass Sie, Ihr Partner, Ihre Kinder gesund sind. Danken Sie dem Leben. Weitere Anregungen wofür Sie dankbar sein können.

Wenn Sie morgens aufwachen, denken Sie daran, das es ein Privileg ist, atmen, sehen, denken, hören, genießen und lieben zu können.

2. Schicken Sie jemandem ein Dankeschön.

Wir alle mögen es, wenn sich jemand bei uns bedankt.

Eine Email, eine SMS mit einem kurzem "Danke für ...", "Danke, dass du ..." reichen völlig.

Oder schicken Sie Ihrem Partner, den Eltern, einem Freund eine Liste mit 5 oder mehr Dingen, die diese für Sie getan haben und bedanken sich dafür.

3. Machen Sie jemanden glücklich

4. Lieben Sie das Leben, nicht die Dinge

Wir kaufen Dinge, wenn wir deprimiert und frustriert sind, wenn wir uns etwas Gutes tun wollen, wenn wir Langeweile oder Probleme haben.

Doch Dinge können keine innere Leere füllen. Dinge geben uns, wenn überhaupt, nur ganz kurz eine Zufriedenheit und Befriedigung. Sie können verloren oder kaputt gehen, gestolen werden.

Am Ende Ihres Lebens werden Sie auf schöne Momente in Ihrem Leben, die Menschen, die Sie geliebt haben, zurückblicken. Nicht auf die Dinge, die Sie angehäuft haben.

Lesen Sie meinen Beitrag Liebe das Leben, nicht die Dinge und machen den Zufriedenheits-Test um zu schauen, wie es um Ihre innere Zufriedenheit steht.

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Dr. Rolf Merkle
Rolf Merkle (Autor)

Danke, dass Sie mir Ihre Zeit geschenkt haben. Ich arbeite seit 35 Jahren mit Begeisterung als Psychotherapeut. In meiner Freizeit koche ich leidenschaftlich gerne, spiele Squash und interessiere mich für Kunst.

Was ich für das Wichtigste im Leben halte? Sein Leben so erfüllt zu leben, wie nur möglich. Denn nur wer mit sich zufrieden ist, kann mit anderen Menschen positive Beziehungen haben.


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Um Zufriedenheit geht es auch in dem Video Die Kunst zu leben. Schauen Sie rein und lassen sich inspirieren.

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