Hilfe zur Selbsthilfe
Alle unsere Selbsthilfe Strategien für die Bewältigung persönlicher und psychischer Probleme
Glück Saboteure
33 Strategien für ein
unglückliches Leben
Optimismus
Ein Kurs für Pessimisten, die Optimist werden wollen
Lebenserfolg
Tipps für ein erfolgreiches und zufriedenes Leben
Positive Denkanstöße
für ein erfülltes Leben
Lebensfreude Training
16 Tipps für mehr Lebensfreude
Glück Test
Trennungsschmerz und Liebeskummer lindern mit dem Ratgeber der Psychotherapeutin
Dr. Doris Wolf

Wie Gedanken unsere Gefühle bestimmen
ABC der Gefühle - Beispiel, wie Gedanken und Gefühle zusammenhängen
Ärger und Wut - wie damit umgehen?
Verzeih dir niemals deine Fehler
Verzeih anderen niemals deren Fehler und Schwächen
Der Lebensfreude Taschenkalender (Timer) 2012 mit inspirierenden und aufmunternden Texten
Nur EUR 9,99
von Dr. Doris Wolf, Psychotherapeutin
Vielleicht haben Sie auch von Freunden schon einmal den klugen Ratschlag bekommen „Du musst loslassen“ oder „Lass doch endlich los.“ Nun, Recht haben sie, Ihre Freunde. Es stellt sich nur die Frage: Was ist loslassen und wie macht man das?
Haben Sie schon einmal einen Hund beobachtet, wie er sich in ein Stöckchen verbissen hat, das sein Herrchen ihm abnehmen wollte? Immer wieder hat sein Herrchen auf ihn eingeredet: „Aus! Lass los“ und der Hund hat sich nicht oder nur zögerlich von seinem Stöckchen getrennt.
Ähnlich kann es uns Menschen gehen. Auch wir können uns sozusagen in etwas verbeißen - beispielsweise in ein schmerzliches oder kränkendes Erlebnis oder eine für uns krankmachende Situation. Wir können diese Sache oder die Vergangenheit nicht loslassen und auf sich beruhen lassen.
Deshalb wollen wir uns hier damit befassen, was loslassen können bedeutet, was beim Loslassen passiert und wie wir lernen können, loszulassen.
Nicht Loslassen bedeutet, dass wir in einer Situation verharren, die unserer seelischen und/oder körperlichen Gesundheit schadet und/oder uns daran hindert, unsere Fähigkeiten auszuschöpfen.
Wir verharren z.B.
Symptome des Nicht-Loslassen-Könnens sind z.B.: Anspannung, psychosomatische Beschwerden, Schlafstörungen, Konzentrations-, Merkfähigkeitsstörungen, Suchtverhalten, Gedankenkreisen, Verleugnen der krankmachenden Gedanken- und Verhaltensmuster, Panikattacken, Wut- und Hassgefühle, Depressionen, Selbstablehnung
Loslassen können ist eine Form der Anpassung an ein Ereignis oder eine Situation. Wir akzeptieren, dass uns etwas widerfahren ist, das unseren Wünschen widerspricht. Das können kleine Ereignisse wie z.B. eine Kränkung, ein Fehler oder die Nichterfüllung eines Zieles sein. Loslassen kann auch beinhalten, dass wir Abschied nehmen von großen Lebensplänen. Trennung, Tod, Krankheit, Älterwerden oder ein Unfall können uns zu einer Veränderung des bisherigen Lebens zwingen.
Loslassen kann aber auch bedeuten, dass wir uns aus einer uns schädigenden Situation befreien. Wir können zu der Entscheidung kommen, loszulassen - wenn wir z.B. feststellen, dass das bisherige Leben nicht (mehr) unsere Bedürfnisse befriedigt.
Loslassen können ist eine reine „Kopf-Sache“. Wenn wir loslassen, entscheiden wir uns, unseren Blick weg von der uns belastenden Situation nach vorne zu richten.
Wir starten dabei mit den unterschiedlichsten Gefühlen wie etwa Verzweiflung, Trauer, Kränkung, Angst, Wut oder Eifersucht. Unsere gesamte Aufmerksamkeit galt bisher diesem belastenden Ereignis. Indem wir uns damit befassten, erlebten wir immer wieder dieselben negativen Gefühle. Unsere Gedanken kreisten wie ein Karussell: „Warum musste mir das passieren?“ „Wieso hat er mir das angetan „Warum habe ich mich so verhalten!“ „Warum ist das Schicksal so ungerecht!“ „Ich schaffe es nicht, mich aus der Situation zu befreien.“
Nun ist der Punkt gekommen, an dem wir merken, dass wir so nicht mehr weiterleben möchten und können.
Der Prozess des Loslassens beginnt in unserem Kopf. Wenn wir nicht loslassen, ist das so, als würden wir ein Seil um einen dicken Baumstamm legen und versuchen, den Baum durch heftiges Ziehen von der Stelle zu bewegen. Ein aussichtloser Kampf.
Um mit dem aussichtslosen Ringen aufhören zu können, hilft Ihnen
Wann immer Sie an das denken, was Sie loslassen möchten, unterbrechen Sie Ihre Gedanken mit einem STOPP und halten sich obigen Satz vor Augen. Sie werden in der ersten Zeit den Eindruck haben, sich zu belügen. Mit zunehmender Übung werden Sie aber beginnen, ihm Glauben zu schenken.
Beachten Sie bitte:
Beim Loslassen wird es zunächst so sein, dass Sie sich schlecht fühlen, denn Sie verlieren etwas, das Sie bisher geglaubt haben, unbedingt zu benötigen oder tun zu müssen. Es entsteht eine Lücke. Ersatz ist noch nicht in Sicht.
Wenn Sie das Loslassen durchhalten, werden Sie langfristig viel gewinnen, etwa Freiheit, Erleichterung, Energie, Lebensfreude.
Am Ende des Prozesses des Loslassens kommen Sie dann vermutlich zu dem Schluss "Das hätte ich schon viel früher machen sollen!"
© 2010-2012 Dr. Doris Wolf & Dr. Rolf Merkle - Loslassen schmerzlicher Erlebnisse - Loslassen lernen - Loslassen können
Eifersucht - Jammern - Optimismus - Hoffnung - Selbstachtung - Selbsterkenntnis - Lebensfreude - Glück - Heilung-Glaube - Stalking - Positives Denken - Glücksmomente - Sich selbst loben - Midlife Crisis - Helfersyndrom - Herbstdepressionen - Lebenskrisen als Chance annehmen