Der Coaching-Podcast, Folge 46: Schaffe dir kleine Auszeiten im Alltag!

Folge 46 des inspirierenden Coaching-Podcasts von und mit Maja Günther, in der es darum geht, wie du dich erholen und Kraft tanken kannst.

Der Coaching-Podcast, Folge 46: Schaffe dir kleine Auszeiten im Alltag!
© PAL Verlag

In dieser Folge geht es darum, wie wir uns erholen und Kraft tanken können. Wie können wir unsere Batterien wieder auftanken? Wann brauchen wir Pausen und wie merken wir rechtzeitig, dass wir eine Pause brauchen? Nur wenn wir uns zwischendurch Zeit zum Regenerieren nehmen, bleiben wir auf Dauer stabil und fühlen uns wohl. Häufig merken wir zu spät, dass wir ausgepowert sind und es uns guttun würde, eine kleine Auszeit zu nehmen. Und auch, wenn wir keine anstrengende Zeit haben und alles entspannt ist, sollten wir darauf achten, Pausen zu machen. Sie sollten selbstverständlich in den Tag integriert sein.

Unterschiedliche Gründe, warum dir Zeit für Erholung fehlt

Kennst du auch das Gefühl, dass du eigentlich gerne Pause machen würdest, aber da gibt es noch die ein oder andere Aufgabe zu erledigen. Du denkst so etwas wie: „Ach, das mache ich noch schnell!“ Oder: „Ein bisschen was geht noch!“ Du reißt dich zusammen, sammelst noch einmal deine Kräfte und strengst dich an, die Dinge zu erledigen. Das ist auch gar kein Problem, wenn es mal vorkommt. Wenn du aber regelmäßig bis an deine Grenzen oder darüber hinaus arbeitest, dann fehlt die Zeit für Erholung.

Es kann auch sein, dass du an ein sehr hohes Pensum gewöhnt bist, immer gut funktionierst, und nicht merkst, dass du eine Pause brauchst. Auch das ist für eine gewisse Zeit machbar, vor allem, wenn du jung bist. Doch wir verändern uns im Lauf des Lebens und auch unsere Belastbarkeit ist nicht immer gleich. Manchmal reicht es einfach, dass wir älter geworden sind – und schon fällt uns das eine oder andere schwerer als früher. Aber auch, wenn wir scheinbar unangestrengt durch den normalen Alltag gehen, sind kleine Auszeiten sehr wichtig, um auf Dauer stabil und im Gleichgewicht zu bleiben.

Es gibt noch andere Situationen, in denen wir tendenziell zu wenig Erholung finden. Wenn wir uns selbst oder Angehörige sich in einer Krise befinden. Egal, was der Grund für die Krise ist, verlangt diese Ausnahmesituation viel Kraft von uns und wir investieren Zeit in die Bewältigung. Daher bräuchten wir eigentlich noch mehr Zeit und Raum zum Regenerieren. Die haben wir aber in solchen Situationen am wenigsten.

Ein Hinweis darauf, dass wir eine Pause bräuchten sind Veränderungen der Stimmungslage. Wenn du merkst, dass du häufiger genervt bist und ungeduldig mit anderen wirst, brauchst du vermutlich Zeit für dich.

Übung: Wie belastbar bin ich?

Egal, welche Situation auf dich zutrifft, der erste Schritt, dich körperlich und seelisch zu erholen, ist immer der gleiche: Lerne, dich gut wahrzunehmen. Frage dich: Wie geht es mir gerade? Wie belastbar bin ich in diesem Moment? Da sich deine Belastbarkeitsgrenze täglich ändert, kann dir die folgende  Wahrnehmungsübung helfen.

  • Wenn du morgens wach wirst, dann nimm dir einen Moment und spüre in deinen Körper hinein: Wie geht es dir körperlich?
  • Nimm ebenso dein seelisches Wohlbefinden wahr: Wie gut und stabil fühlst du dich? Gibt es etwas, das dich belastet. Hast du Stress, Sorgen oder Druck? Was sorgt derzeit dafür, dass du Kraft verbrauchst?

Nimm dir feste Zeitpunkte in deinem Tag vor, wann du die Wahrnehmungsübung wiederholst. Je häufiger du sie durchführst, desto mehr wirst du sie verinnerlichen und desto mehr wirst du deine Bedürfnisse wahrnehmen. Und irgendwann denkst du gar nicht mehr darüber nach. Du spürst von alleine, wie es dir geht und was du brauchst.

Sich regenerieren heißt nicht: nichts tun

Sich zu regenerieren heißt nicht zwangsläufig die Beine hochzulegen und nichts zu tun. Es bedeutet, deinem Körper, aber vor allem deiner Seele eine kleine Wohltat zu gönnen. Und dafür gibt es viele Möglichkeiten. Schaffe dir kleine Auszeiten oder kleine Fluchten. Überleg, was dir guttut, was du gerne machst oder was dich entspannt. Vielleicht hilft dir, einen Moment innezuhalten und die Natur wahrzunehmen, ein gutes Essen zu genießen oder bewusst ein Glas Wasser zu trinken, ein Telefonat mit Freunden zu führen oder ein kleines Nickerchen zu machen, oder auch nur einen Moment das Fenster zu öffnen und tief durchzuatmen. Vielleicht willst du auch nichts tun und einfach Pause machen.

Mache dir bewusst, dass du nicht nur etwas wert bist, wenn du Leistung bringst. So, wie du aktive Momente hast, darfst du auch mal passiv sein und innehalten. Vielleicht hast du auch ein Hobby, dass im Alltag zu kurz kommt. Nimm dir regelmäßig Zeit dafür. Dinge die wir gerne tun, geben uns Energie und bringen Erholung.

Kleine Momente mit großer Wirkung

Suche dir die kleinen Momente der Regeneration im Alltag. Natürlich ist es manchmal auch notwendig sich längere Auszeiten in Form von Urlaub zu gönnen. Derzeit ist es aber nicht so leicht mit der Urlaubsgestaltung, da uns Corona einen Strich durch die Rechnung macht. Umso wichtiger ist es öfter kleine Reisen, in Form von Auszeiten zu machen. Gönne dir jeden Tag kleine Urlaubsmomente. So sorgst du für Balance und Wohlgefühl und das hebt die Stimmung, auch in Zeiten, in denen wir aus dem ein oder anderen Grund durchhalten müssen.

Deine

Maja Günther

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