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Komplimente und Lob – warum sie wichtig sind und wie man sie am besten macht

"Wenn du lächelst, geht die Sonne für mich auf", "Ich liebe dein tolles Lächeln". "Diese Aufgabe ist dir großartig gelungen. Ich bin stolz auf dich", - bei diesen schönen Komplimenten geht den meisten Menschen das Herz auf. Wir fühlen uns geliebt und wertgeschätzt. Doch viele von uns tun sich schwer, Komplimente zu machen, obwohl sie wissen, wie gut sich Komplimente anfühlen.

Warum fällt es uns schwer, zu loben und Komplimente zu machen?

Warum uns Lob und Komplimente nur schwer über die Lippen kommen – um dies zu verstehen, müssen wir in unsere Kindheit zurückgehen. Haben Sie schon einmal beobachtet, wie Kinder auf Lob reagieren und was sie alles tun, nur um ein wenig Anerkennung von Mama oder Papa zu bekommen?

Lob ist das wichtigste Erziehungsmittel, das wir besitzen. Und auch als Erwachsene verfehlt es seine Wirkung nicht. Manche Menschen tun fast alles, nur um ein Kompliment und damit Wertschätzung zu bekommen.

In unserer Kindheit lernen wir, mit Lob und Komplimenten umzugehen. Unsere Eltern sind für uns Modell, wie man lobt oder ein Kompliment macht. Gleichzeitig lernen wir auch, uns selbst zu loben. Sind unsere Eltern jedoch selbst nicht in der Lage zu loben, dann fehlt uns diese Erfahrung.

Andererseits können unspezifische und überschwängliche Komplimente dazu führen, dass wir diese nicht ernst nehmen, sie als Schleimerei ansehen oder wir werden überheblich und lernen nicht, unsere Fähigkeiten richtig einzuschätzen.

Warum ist es wichtig, Komplimente zu machen und andere zu loben?

Loben und Komplimente sind bei den meisten Menschen ein Türöffner. Wir alle streben nach Anerkennung und Achtung. Wenn der andere uns das Kompliment als ehrlich gemeint abnimmt und sich selbst für lobenswert hält, dann fühlt er sich wohl in unserer Nähe. Er ist gerne mit uns zusammen und ist motiviert, sein Bestes zu geben. Er strebt danach, das Kompliment zu verdienen. Lob und Komplimente sind hilfreicher als Kritik.

In welchen Beziehungen sind Lob und Komplimente wichtig?

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Was kann es für Probleme beim Loben und Komplimente machen geben?

Lob und Komplimente können problematisch sein, wenn man ein Verhalten lobt, das aus der Sicht des Gelobten gar nicht eines Komplimentes wert ist. Außerdem kann der andere unser Kompliment abwerten, indem er sich einredet, wir wollten etwas von ihm und nur deshalb würden wir ihn loben. Und natürlich stoßen abgedroschene und nur so dahingesagte Komplimente eher auf Ablehnung.

Generell gilt, dass die Menschen, die sich selbst ablehnen, sich zwar meist umso stärker nach Lob und Komplimenten sehnen, aber umso schwerer tun, es anzunehmen. Hier ein wunderbares Video, was Komplimente vermögen. In englischer Sprache.

Wie Komplimente richtig machen?

Wenn wir nicht zu den „Naturtalenten“ gehören, denen Lob und Komplimente ganz leicht über die Lippen kommen, dann können wir uns darin auch üben. Dabei sollten wir einige Punkte beachten, damit es bei unserem Gegenüber so ankommt, wie wir es uns wünschen:

Komplimente machen

Betrachten Sie
Komplimente als Geschenk, das Sie Ihrem Gegenüber machen, und lassen Sie diesen entscheiden,
ob er Ihr Geschenk
annehmen möchte.

Auch wenn Sie sich Ihr Kompliment gut überlegt haben, kann es passieren, dass es bei Ihrem Gegenüber nicht ankommt oder sogar auf Ablehnung stößt. Dies hängt damit zusammen, dass Sie nicht kontrollieren können, wie Ihr Kompliment beim anderen ankommt. Interpretiert dieser Ihr Kompliment als Manipulation oder Erpressung, dann wird er abwehrend reagieren. Auch dann, wenn Ihr Kompliment absolut nicht mit seinem Selbstbild übereinstimmt und er generell Schwierigkeiten hat, Komplimente anzunehmen, verpufft möglicherweise deren Wirkung. Trotz dieses Risikos lohnt es sich, großzügig Komplimente zu machen.

Wenn Sie sich schwertun, Komplimente anzunehmen.

© 2010 Dr. Doris Wolf & Dr. Rolf Merkle - Lob und Komplimente - Komplimente machen
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