Missverständnisse zum positiven Denken

Weitverbreitete Vorurteile und Missverständnisse zum Positiven Denken. Was Positives Denken nicht ist.

Missverständnisse zum positiven Denken

Positive Denker werden gerne als Menschen gesehen, die sich die Welt und die Probleme schönreden.

Dies ist nur eines von vielen Missverständnissen über positiv denkende Menschen.

Im Folgenden wollen wir uns deshalb mit 3 grundlegenden Missverständnissen zum positiven Denken befassen.

Missverständnisse über das Positive Denken

Missverständnis 1
Positive Denker verleugnen die Realität.

Sie reden sich Dinge ein, die nicht stimmen bzw. nicht eintreffen werden, und belügen sich selbst.

Tatsache ist:

  • Positive Denker erkennen die Realität, aber begegnen ihr mit einer positiven Einstellung.
  • Sie vermeiden die Realität nicht, aber konzentrieren sich darauf, für sich die gewünschte Realität zu schaffen.
  • Sie sehen Krisen als vorübergehend und Mißerfolge als etwas, was zur Weiterentwicklung dazu gehört.
  • Sie haben das Vertrauen, dass sie eine Lösung finden werden.
  • Sie sind überzeugt davon, dass sie ihre Gedanken und Gefühle steuern können, auch wenn andere oder äußere Umstände den Weg zu ihrem Ziel erschweren.

Missverständnis Nr. 2:
Positive Denker glauben, dass alles in Erfüllung geht, was sie sich wünschen. Sie reden sich ein, dass sie das Schicksal durch ihr Denken kontrollieren können.

Tatsache ist:

  • Positive Denker tun alles dafür, damit sich ihre Wünsche und Ziele erfüllen. Sie werden aktiv und handeln.
    Dabei hilft ihnen ihre Einstellung, dass sie Einfluss auf den Verlauf ihres Lebens haben, ja, für die Gestaltung ihres Lebens verantwortlich sind.
  • Ihre positive Überzeugung, dass ihr Ziel erreichbar ist, gibt ihnen Kraft und Energie, sich an die Arbeit zu machen.
  • Ihre positive Überzeugung hilft ihnen, geeignete Lösungen zu erkennen, und zuzugreifen, wenn sich die Chance bietet.
  • Positive Denker sind bereit, ein Risiko einzugehen und unübliche Wege zu gehen.
  • Ihre positive Überzeugung unterstützt sie darin, geduldig zu sein, Misserfolge in Kauf zu nehmen und Durststrecken auf dem Weg zum Ziel in Kauf zu nehmen.

Missverständnis Nr. 3:
Positive Denker denken und fühlen immer nur positiv.

Tatsache ist:

  • Auch positive Denker haben Misserfolge, Enttäuschungen und durchleben Krisen.
  • Und manchmal reagieren sie auch mit Angst, Enttäuschung, Verunsicherung oder Ärger.
  • Im Gegensatz zu eingefleischten negativen Denkern sind diese Gefühle bei positiven Denkern meist jedoch nicht so intensiv und halten nicht so lange an.

    Sie sind nur für eine kurze Phase aus dem Gleichgewicht. Dann übernimmt ihre lebensbejahende, positive Einstellung wieder die Oberhand.

    Sie suchen danach, was sie ihrer Situation an Positivem abgewinnen können. Ihre Grundeinstellung ist: „Was auch immer auf mich zukommt, ich werde eine Lösung finden.“

Zum Abschluss bleibt noch zu bemerken, dass auch manche positive Denker diesen Missverständnissen zum positiven Denken unterliegen.

In diesem Fall kann das positive Denken schädlich sein. Wer sich z.B. einredet, man brauche nur positiv zu denken und die Welt laufe nach den eigenen Vorstellungen, versäumt es vielleicht zu handeln.

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Cedric schreibt am 12.10.2020

Sehr toller Beitrag zum Thema! Hat mir sehr geholfen um meinen Blogbeitrag zum Thema positives Denken zu Schreiben. https://theartoffinance.net/die-macht-des-positiven-denkens/
Spannend und sehr hilfreich!
Liebe Grüsse
Cédric

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