Mutlos und ratlos sein: 8 Tipps, wie du zuversichtlicher wirst

Wenn du mutlos und verzweifelt bist weil du glaubst dass du nichts tun kannst um deine Situation zu ändern dann findest du hier Tipps um wieder Mut zu fassen.

Mutlos und ratlos sein: 8 Tipps, wie du zuversichtlicher wirst
© Getty Images, unsplash.com

Im Augenblick fühlst du dich ziemlich mutlos. Wenn du in die Zukunft blickst, wird dir ganz bang. Du weißt nicht, wie du die Situation meistern sollst. Vielleicht zweifelst du an deinen Fähigkeiten. Vor so einem Problem warst du noch nie gestanden. Vielleicht bist du aber auch so erschöpft, dass du den Eindruck hast, es sei einfach nicht mehr genügend Kraft da, die Situation zu bewältigen. Woher sollst du also nur die Kraft nehmen? Wie soll es weitergehen?

Oder aber du fühlst dich dem Schicksal ausgeliefert. Du glaubst, dass du nichts tun kannst und sich die Lage für dich nicht mehr zum Besseren wenden wird. Vielleicht ist dir danach, einfach zu resignieren - alles einfach auf dich zukommen zu lassen, was auch immer kommt. Du siehst keinen Sinn mehr in deinem Leben und kannst dir vielleicht sogar vorstellen, den Lebenskampf ganz aufzugeben. Innerlich fühlst du dich leer und ausgelaugt. Nach all den Anstrengungen, die du unternommen hast, musst du nun so enden – ohne eine Perspektive und Aussicht auf Verbesserung. Dass es so kommen würde, hättest du nicht gedacht.

Begleiterscheinungen deiner Mutlosigkeit

Mutlosigkeit kann sich beispielsweise äußern durch:

  • Resignieren und dich hoffnungslos fühlen
  • enttäuscht sein; kraftlos sein; verzagt sein
  • angsterfüllt sein und den Boden unter den Füßen verlieren, hilflos sein
  • keinen klaren Gedanken fassen können, dich nicht konzentrieren können
  • keinen Ausweg sehen
  • dich einsam fühlen und dich von anderen zurückziehen
  • verzweifelt sein
  • Dein Körper fühlt sich wie erstarrt an.
  • Du leidest vielleicht unter Schmerzen oder Schlaflosigkeit.

Es gehen dir Gedanken durch den Kopf wie "Meine Lage ist aussichtslos; ich bin verloren" oder "Ich schaffe das nicht. Ich bin zu schwach."

8 Tipps, wie du deine Mutlosigkeit lindern und zuversichtlicher werden kannst

Tipp 1: Bring dich aus deiner körperlichen und seelischen Erstarrung.

Das kannst du am besten erreichen, indem du dich bewegst. Fahre Fahrrad, walke, jogge, steige Treppen oder mache einen strammen Spaziergang - auch wenn dir nicht danach zumute ist!

Tipp 2: Dich zu bewegen setzt auch seelisch viel in Bewegung.

Tipp 3: Sprich mit anderen über deine Mutlosigkeit.

Rufe bei einem guten Freund an und sprich über deine düsteren Gedanken und Gefühle. Auch ein Anruf bei der Telefonseelsorge oder der Austausch in einem Selbsthilfe-Forum können dich entlasten und dir Mut machen. Du fühlst dich mehr allein gelassen und findest vielleicht Lösungen und Auswege aus deiner Lage.

Tipp 4: Suche nach alten Kraftquellen.

Überlege dir, was du tun kannst, um dir Kraft zu holen und dich zu trösten. Was hat dir bisher in schwierigen Situationen in deinem Leben immer gut getan? Ein Spaziergang in der Natur, das Blättern im Fotoalbum, eine Tasse Schokolade, der Teddybär im Arm, eine heiße Bettflasche, der Gang in die Kirche, ein spirituelles Buch ...? Werde aktiv und nutze diese Kraftquelle jetzt gleich!

Tipp 5: Suche nach einem erfolgreichen Problemlöser und Mutmachern.

Sicher haben bereits Menschen vor dir auch schon einmal vor einer ähnlichen Herausforderung wie du gestanden und ihr Problem gelöst. Solche Menschen und ihre Mut machenden Berichte findest du z.B. im Internet. Auch Biographien und Schicksalsberichte könnten eine Fundgrube für dich sein und dir Mut machen. Stöbere in einer Buchhandlung nach solchen Erfahrungsberichten. Schau dir die doch mal den Beitrag über Probleme weiter.

Tipp 6: Unterteile den Lösungsweg in kleine Schritte.

Entscheide dich für ein Ziel und teile den Weg zum Ziel in viele kleine Zwischenschritte ein. Nimm dir vor, nur diesen Tag zu überstehen und das Beste daraus zu machen. Morgen kannst du neu entscheiden.

Tipp 7: Suche nach einer Teillösung oder nach der zweitbesten Lösung.

Möglicherweise gibt es nicht die eine perfekte Lösung für dein Problem aber eine Teillösung. Was hindert dich daran, danach zu suchen und diese zu wählen?

Tipp 8: Wähle ein komplett neues Ziel.

Prüfe, ob es für dich sinnvoll sein könnte, das von dir angestrebte Ziel aufzugeben und ein neues Ziel zu wählen.

Was du langfristig gegen deine Mutlosigkeit tun kannst

Wenn dich dieses Gefühl der Mutlosigkeit häufiger überfällt oder dein dauerhafter Begleiter ist, so könnte dies daran liegen, dass du dich selbst, deine Situation und deine Zukunft negativ siehst. Deshalb solltest du dir deine grundsätzlichen Lebenseinstellungen einmal genauer anschauen. Möglicherweise neigst du dazu, Probleme schwärzer und schwieriger zu sehen, als sie sind. Dann könntest du dich aufmachen, deine negative und pessimistische Sichtweise zu überprüfen und zu korrigieren.

Vielleicht täte es dir gut, generell mehr ein optimistischer Mensch zu werden. In diesem Fall könntest du dir einmal das Optimismus Training anschauen. Mach mal den Optimismus Test und schau, wie du dabei abschneidest. Generell solltest du vielleicht auch mehr darauf achten, wie du mit dir redest. Wenn du dir hoffnungslose Gedanken machst, dann musst du dich hilflos und hoffnungslos fühlen.

Wenn du dir deprimierende Gedanken machst, dann musst du dich deprimiert fühlen!

Wenn dich dieser Zusammenhang zwischen deinen Gedanken und Gefühlen interessiert, dann schau dir mal den Beitrag über Gefühle an. Vielleicht hast du auch eine geringe Frustrationstoleranz. Wenn du bei einer Sache nicht auf Anhieb Erfolg hast oder scheiterst, dann resignierst du. Wenn dem so ist, dann könnte deine Aufgabe darin bestehen, zu lernen, mit Frustrationen umzugehen. Mach mal den Frustrationstoleranztest und schau, wie du abschneidest. Wenn du alleine nicht weiterkommst, dann vertrau dich einem Psychotherapeuten an. Gemeinsam werdet ihr sicher einen Weg finden.

Wie hilfreich war der Beitrag für dich?
3.04 Sterne (200 Leserurteile)

Für Extremsportlerinnen und -sportler bietet die Natur einzigartige Herausforderungen, um mental und körperlich über sich hinauszuwachsen. Das geht nur im Einklang mit der Natur und den Elementen.

Als Kinder waren wir alle spontan und lebten im Hier und Heute. Wir haben Moment für Moment gelebt ohne uns über die Zukunft zu sorgen oder über die Vergangenheit zu grämen.

Die positiven Auswirkungen von Dankbarkeit auf unser Leben sind weithin anerkannt. Aber können wir trainieren, dankbarer zu sein? Dieser Beitrag zeigt Wirkung und Grenzen von Dankbarkeit auf und stellt Übungen vor, die dir helfen, mehr Dankbarkeit in dein Leben zu lassen.

Passend zum Thema

Weiterführende Links

Dein Kommentar/Erfahrungsbericht

Hast du ähnliche Erfahrungen gemacht, dann berichte davon und hilf so auch anderen auf dem Weg in ein zufriedenes Leben. Bitte beachte dabei unsere PAL- Nettiquette, die sich an der allgemeinen Internet-Nettiquette orientiert: Alle Inhalte, auch Kommentare und Beiträge von Leserinnen und Lesern, sollten in respektvollem und wertschätzendem Ton verfasst sein und dem Zweck dienen, andere weiterzubringen. Wir lehnen es ab, dass Menschen vorsätzlich verbal verletzt sowie Falschaussagen oder versteckte Werbungen verbreitet werden. Deshalb werden wir dahingehende Beiträge streichen.

Bitte die zwei gleichen Bilder auswählen:

Captcha 1
Captcha 1 Overlay
Captcha 2
Captcha 2 Overlay
Captcha 3
Captcha 3 Overlay
Captcha 4
Captcha 4 Overlay
Newsletter: Vitamine für die Seele

Lust auf mehr positive Impulse und Inspirationen in Beiträgen, Podcasts, Videos? Dann bestelle unseren kostenlosen redaktionellen PAL-Newsletter.

  
Inhalt des Beitrags 
 Begleiterscheinungen deiner Mutlosigkeit  
 8 Tipps, wie du deine Mutlosigkeit lindern und zuversichtlicher werden kannst  
 Was du langfristig gegen deine Mutlosigkeit tun kannst  
Weitere Beiträge
 Abenteuer Natur: Lote im Einklang mit den Elementen deine Grenzen neu aus
 Bewusst Leben: Wie wir von Kinder lernen können, im Hier und Heute zu leben
 Dankbarkeit im Leben verankern
Immer auf dem neusten Stand - 
Der PAL-Newsletter