Urlaubsentspannung zuhause: 5 Tipps, um auch im Alltag Ruhe und Erholung zu finden

Noch vor wenigen Tagen lagst du am Strand und warst herrlich entspannt, heute steckst du schon wieder mitten im Alltagsstress. Viele von uns kennen das Gefühl, dass die Gelassenheit der Auszeit nicht lange anhält. Doch es gibt Wege, die Urlaubsentspannung mit in den Alltag zu nehmen.

Urlaubsentspannung zuhause: 5 Tipps, um auch im Alltag Ruhe und Erholung zu finden
© Getty Images, unsplash.com

Wir erleben oft, dass wir nach dem Urlaub schnell wieder in den alten Trott zurückfallen. Das hat verschiedene Gründe. Zum einen sind wir im Urlaub oft an einem anderen Ort, umgeben von einer anderen Umgebung und neuen Menschen. Der Wechsel zurück macht es schwierig, die entspannte Stimmung aufrechtzuerhalten. Zum anderen sind wir im Urlaub oft weniger Verpflichtungen und Verantwortlichkeiten ausgesetzt. Wir haben Zeit für uns selbst, können unseren Hobbys nachgehen und Sorgen hinter uns lassen. Sobald wir jedoch wieder in den Arbeits- oder Familienalltag zurückkehren, werden wir mit zahlreichen Aufgaben und Pflichten konfrontiert, die uns wieder in den Stressmodus versetzen. Zudem neigen wir dazu, den Urlaub als Auszeit zu betrachten, bei der wir uns erlauben, uns zu entspannen und den Stress abzuschütteln.

Doch wieso eigentlich nur dann? Wir können diese Einstellung bewusst beibehalten und Zeiten für Erholung einplanen. So können wir die Urlaubsentspannung länger festhalten und unseren Alltag stressfreier gestalten.

Urlaubsentspannung verlängern: Plane Übergangszeiten ein

Damit du auch nach deinem Urlaub die innere Gelassenheit beibehältst, ist es sinnvoll, sich nicht direkt in den Arbeitsalltag zu stürzen. Plane bewusst eine Übergangszeit ein. Nimm dir bestenfalls ein paar Tage Zeit, um dich zu Hause wieder einzufinden, die Koffer auszupacken, die Erlebnisse Revue passieren zu lassen und dich langsam wieder zu akklimatisieren. Damit baust du dir selbst eine Art Brücke, die es dir erlaubt, die positiven Effekte des Urlaubs zu bewahren und schrittweise in deinen gewohnten Alltag zurückzufinden, ohne dabei in alte Muster zu verfallen. Du kannst auch deine Schlafenszeiten wieder Stück für Stück anpassen, ohne von einem Tag auf den anderen den Rhythmus zu verschieben.

Übernimm Verantwortung für dein Leben

Wenn du dein gewohntes Umfeld oder deinen Alltag geradezu unerträglich findest und dir schon in den letzten Urlaubstagen vor der Heimreise graut, dann überlege, was du ganz konkret verändern möchtest. Du darfst dein Leben wieder selbst in die Hand nehmen und Konsequenzen aus deinem Gefühl ziehen. Stelle dir folgende Fragen:

  • Was genau stört mich an meinem Alltag?
  • Was kann ich verändern, damit es besser wird?
  • Wenn ich diese Veränderungen umsetze, was hat das für Konsequenzen?
  • Kann ich diese Konsequenzen tragen?

Schreibe dir all diese Gedanken auf, damit du auch in stressigen Zeiten wieder darauf zurückgreifen kannst. Schmiede in deiner Auszeit Zukunftspläne und überlege dir vor allem ganz konkret, mit welchen ersten Schritten du beginnen möchtest. Erinnere dich daran: Du bist kein Opfer deiner Umstände, sondern darfst dein Leben selbst gestalten!

Integriere Erholung in deinen Alltag integrieren

Auch wenn du nicht alles umkrempeln möchtest, kannst du den Urlaub nutzen, um mehr Gelassenheit in dein Leben zu bringen. Der Schlüssel liegt darin, bewusst Zeit für Erholung einzuplanen und diese Praktiken, die du in deiner Auszeit ganz automatisch angewandt hast, in den Alltag zu integrieren. Denke daran, dass du das Gefühl von Entspannung nicht nur im Urlaub erleben darfst. Du musst dir deine Pausen nicht „verdienen“ – im Gegenteil! Erst durch regelmäßige Pausen wirst du auch langfristig effizient und gesund arbeiten und gute Leistungen erbringen können.

Rufe dir immer wieder in Erinnerung, dass es nicht ausreicht, einmal im Jahr für einige Tage zu entspannen, sondern dass die Entspannung ein wichtiger Bestandteil deines Alltags sein sollte. Davon profitieren dein Umfeld und vor allem du selbst.

Wie du am besten innere Ruhe findest, ist ganz individuell. Beim Lesen, Wandern, Beachvolleyball, Musik hören, oder mit guten Freundinnen und Freunden – du weißt selbst am besten, was dir guttut. Überlege, was du im Urlaub gern getan hast und wie du diese Elemente der Selbstfürsorge immer wieder in deinen Alltag einbauen kannst. Sieh den Urlaub nicht als isolierte Auszeit an, sondern als Inspiration, wie du dein Leben zum Positiven verändern kannst!

5 Tipps, mit denen du die Urlaubsentspannung länger festhalten kannst

Tipp 1: Halte die Erinnerungen lebendig

Schau dir Urlaubsbilder an, stelle ein Fotoalbum zusammen, teile deine schönen Erlebnisse mit anderen – so hältst du die positiven Gefühle wach und kannst sie immer wieder reaktivieren.

Tipp 2: Baue Entspannung in deinen Alltag ein

Plane Zeit für Entspannung ein und integriere sie in deinen Tagesablauf. Das können zum Beispiel kurze Meditationspausen am Morgen oder abendliche Spaziergänge sein. Indem du diese Praktiken, die dir im Urlaub gut getan haben, fortsetzt, kannst du die Entspannung verlängern.

Tipp 3: Lerne aus dem Urlaub

Überlege, was du im Urlaub am schönsten fandest. Vielleicht hast du es genossen, viel zu lesen? Greife von nun an abends häufiger zum Buch als zur Fernbedienung. Oder das Schwimmen war genau dein Ding – dann plane einen Tag pro Woche ein, an dem du ins Schwimmbad fährst.

Tipp 4: Setze neue Prioritäten

Oftmals verfliegt die Urlaubsentspannung, weil wir im Alltag wieder in alte Gewohnheiten und Stressmuster zurückfallen. Nimm dir Zeit, um über deine Prioritäten nachzudenken und finde eine Balance zwischen Arbeit und Freizeit. Setze klare Grenzen und lerne, auch mal nein zu sagen, wenn es um zusätzliche Belastungen geht.

Tipp 5: Nutze die Kraft der Visualisierung

Wenn dir alles zu viel wird, schließe die Augen und stelle dir die entspannendsten Momente deines letzten Urlaubs vor. Visualisiere das Gefühl von Sonne auf der Haut, das Rauschen des Meeres oder den Duft der Natur. Erinnere dich daran, wie es war, vollkommen entspannt zu sein. 

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