Auch wenn viele Menschen gerne Mitleid äußern, können sie den Betroffenen damit meistens nicht helfen. Denn verstärkt das Leid für den Leidenden nur.
Ich möchte das an einem Beispiel verdeutlichen. Angenommen, du erfährst, dass ein Freund schwer erkrankt ist. Im Vergleich zu ihm geht es dir gesundheitlich hervorragend. Zu wissen, dass ein Freund schwer krank ist, löst jedoch unweigerlich Emotionen in dir aus. Du bist vielleicht im ersten Moment geschockt, traurig, wütend oder empfindest es als ungerecht, dass ausgerechnet er krank geworden ist.
Wenn du ihm nun mit Mitleid begegnest, bewertest du seine Situation. Mitleid macht den anderen kleiner, weil er so schlecht dran ist, dass er dir leidtut. Ihm ist vermutlich mehr geholfen, wenn du seine Situation nicht bewertest. Er muss mit der Krankheit leben, er hat keine Wahl. Sie gehört ab jetzt zu seinem Leben und wird ihn bis zum Schluss begleiten. Dennoch wird dein Freund traurige und auch glückliche Momente im Leben haben. Er wird die Situation hoffentlich annehmen und das Beste daraus machen.
Was jedoch dir und damit auch deinem Freund in so einer Situation helfen kann, ist die Dankbarkeit darüber, dass du gesund bist. Wenn du deinem Freund auf Augenhöhe begegnen willst, setzt das voraus, dass du ihm sein Schicksal auch zumutest. Es ist seine Geschichte - er wird und muss selbst damit fertig werden. Erst aus dieser Perspektive wird echte Hilfe möglich.
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"Eigentlich würde ich ja, aber …" – Aussagen wie diese tun dem Miteinander nicht gut, weil sie weder klar noch entschieden sind. Dieser Beitrag zeigt, wie dir eine authentische Kommunikation gelingt, in der du auch für dich einstehst.
Ein tiefer Blick in die Augen kann viel aussagen: Zu- oder Abneigung, Verständnis, Vertrauen, Schmerz und Liebe. Es sind Momente, in denen wir uns wahrhaftig begegnen.
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