Glücksregeln - Wege zum Glücklichsein

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Glück ist keine Glückssache.
Die Psychologie des Glücks.

Autor dieses Beitrags: Dr. Rolf Merkle, Diplom-Psychologe


Das Streben nach Glück ist so alt wie die Menschheit. Schon der römische Dichter und Staatsmann Seneca sagte im ersten Jahrhundert: wir alle streben nach Glück und einem erfüllten Leben.

Glück, was ist das jedoch? Macht, Liebe, Reichtum? Diese Frage, was Glück ist, hat die Psychologie in den letzten Jahren zum Gegenstand der Forschung gemacht.

Schauen wir uns an, wie die Ergebnisse der Glücksforschung aussehen, welche Wege zum Glück führen und welche Saboteure des Glücks es gibt.

Glücksbringer4 wichtige Erkenntnisse der Glücksforschung

Ein Reporter wollte herausfinden, was Menschen unter Glück verstehen und was es braucht, um glücklich zu sein.

Er besuchte einen sehr reichen Mann und fragte ihn, ob und warum er glücklich sei. Dieser antwortete: "Ja, ich bin glücklich, weil ich all das habe" und er zeigte mit einer Handbewegung auf sein großes und prächtiges Anwesen.

Als nächstes besuchte der Reporter ein Ehepaar mittleren Alters, das in einem Vorort lebte und stellte ihnen dieselbe Frage. "Wir sind glücklich, weil wir uns lieben und eine kleine Tochter haben, die uns viel Freude macht".

Als Letztes besuchte er eine arme Frau, die in einem heruntergekommenen Haus lebte und stellte ihr die Frage nach dem Glück.

Die Frau lächelte und antwortete: "Ich bin glücklich, weil ich vieles habe, für das ich dankbar sein kann. Ich lebe, ich habe ein Dach über dem Kopf und ich habe das große Glück, 3 Kinder zu haben". Sie ging zum Fenster und zeigte auf einen schmuddeligen Hinterhof, auf dem Kinder spielten und lachten und sie sagte: "und ich kann mich an all dem erfreuen".

ZITATE ZUM GLÜCK

Glücklichsein ist ein Maßanzug.
Unglückliche Menschen sind jene,
die den Maßanzug eines anderen
tragen wollen.
Karl Böhm

Was immer geschieht, an uns liegt es, Glück oder Unglück darin zu sehen.
Anthony de Mello

1. Erkenntnis der Glücksforschung: Diese Geschichte zeigt, dass Glück und Glücklichsein für jeden etwas anderes bedeuten. Dies ist eine wichtige Erkenntnis der Glücksforschung.

Das heißt: das Glück existiert wie die Schönheit nur in den Augen des Betrachters. Jeder von uns muss selbst entscheiden, was für ihn Glück bedeutet.

Deshalb gibt es auch nicht den einen Weg, sondern viele Wege zum persönlichen Glück, die jeder selbst herausfinden muss.

2. Erkenntnis der Glücksforschung: Unsere Lebensbedingungen oder Faktoren wie Wohlstand, gesellschaftlicher Status, Geschlecht, Intelligenz oder Alter, entscheiden nicht maßgeblich über unser Glücklichsein. Eine gute Nachricht, wie ich meine.

3. Erkenntnis der Glücksforschung: Maßgeblich für unser Glücklichsein ist wie gut wir in der Lage sind, uns an sich ändernde Lebensbedingungen und Probleme anzupassen.

Es sind nicht die objektiven Lebensbedingungen, unter denen Menschen leben, die über das Glücklichsein oder Unglücklichsein entscheiden.

Ob Menschen glücklich oder unglücklich sind, darüber entscheidet, wie die Menschen auf das Leben reagieren und welche Bedeutung sie dem beimessen, was sie erleben.

Ein unbeschwertes und leichtes Leben macht nicht glücklich. Viel wichtiger ist, dass wir mit unerfreulichen und schwierigen Ereignissen umgehen können.

Dale Carnegie drückte das vor über 50 Jahren so aus:
Glück hängt nicht davon ab, wer du bist oder was du hast;
es hängt nur davon ab, was du denkst.

4. Erkenntnis der Glücksforschung: Unsere Einstellung zum Glück beeinflusst, wieviele glückliche Momente wir erleben. Wenn wir uns für Glückspilze halten, nehmen wir mehr glückliche Zufälle war, als wenn wir uns für Pechvögel halten. Selbsterfüllende Prophezeiung nennt man das in der Psychologie.

Worauf wir uns gedanklich konzentrieren, das erleben und spüren wir. Menschen, die sich für Pechvögel halten, haben einen Tunnelblick.

Sie sind so auf Negatives und Unerfreuliches fixiert, dass sie auch nur das Unerfreuliche wahrnehmen und das Erfreuliche ausblenden.

Menschen, die sich für Glückspilze halten, sind darauf fixiert, das Positive zu sehen und nehmen deshalb die erfreulichen Dinge mehr wahr.

Wichtige Ergebnisse der Glücksforschung

Förderlich für das Glücksempfinden sind:

  • regelmäßige sportliche Betätigung, vorzugsweise im Kreis anderer
  • enge und befriedigende Beziehungen (Familie, Freunde)
  • eine harmonische und stabile Partnerschaft
  • die Überzeugung, sein Leben und sein Glück selbst in der Hand zu haben und nicht Spielball des Schicksals zu sein
  • eine zuversichtliche und optimistische Einstellung gegenüber der Zukunft
  • berufliche Tätigkeit, die man als befriedigend und erfüllend ansieht
  • Dankbarkeit für Freunde, Gesundheit, Familie, Partner, usw.
  • neugierig, experimentierfreudig, entdeckungsfreudig und offen sein für Neues
  • sich selbst akzeptieren, an sich glauben
  • selbstbestimmt leben: tun, was man für wichtig und richtig hält
  • genießen können
  • anderen helfen und diesen etwas Gutes tun
  • Persönlichkeitsfaktoren wie Extrovertiertheit und ein positives Selbstwertgefühl

GlückssymbolZusammenhang zwischen Gehirnfunktionen und Glück

Erst seit ein paar Jahren weiß man: unser Gehirn verändert sich ständig durch das, was wir tun.

Wann immer wir etwas lernen, verändern sich die Schaltkreise in unserem Gehirn. Es bilden sich neue neuronale Verknüpfungen als Reaktion auf unsere Erfahrungen und Tätigkeiten.

So wie Muskeln durch entsprechendes Training aufgebaut werden, so formen und trainieren wir unser Gehirn durch Tätigkeiten und Erfahrungen.

Die Aktivität bestimmter Gehirnareale beeinflusst unsere allgemeine Stimmungslage. Manche Menschen haben ein Übergewicht der linken Stirnhirnaktivität, manche der rechten.

Menschen mit einer höheren Aktivität des linken Stirnlappens empfinden meist angenehme Gefühle, während Menschen mit einer höheren Aktivität des rechten Stirnlappens eher dazu neigen, negative Gefühle zu verspüren.

Diese Aktivitätsmuster des Gehirns scheinen angeboren zu sein. ABER: wir können sie beeinflussen und durch Übung verändern. Und wie?

Indem man sich regelmäßig z.B. angenehme Erfahrungen ins Gedächtnis ruft oder sich lustige Filme anschaut. Auf diese Weise aktiviert man die Aktivität des linken vorderen Stirnlappens. Deshalb auch mein Tipp mit dem Glückstagebuch weiter unten.

Denken Sie jedoch daran: Für das Lernen wie auch das Glücksempfinden ist Wiederholung und Training wichtig.

Glück und einen Sinn im Leben sind schwer in uns selbst zu finden.

Es ist jedoch unmöglich, sie woanders
zu finden.

Je öfter die Neuronen unseres Gehirns nämlich aktiviert werden, um so sicherer entsteht eine dauerhafte neuronale Verbindung. Konkret heißt das: je mehr wir uns glückliche Gedanken machen, umso glücklicher fühlen wir uns. D.h.: Glücksgefühle sind kein Zufall, sondern die Folge der richtigen Gedanken und Handlungen.

Wege zum Glücklichsein11 Glücksrezepte, die unser Glück steigern - Wege zum Glücklichsein

Sie haben gesehen: Glücklichsein ist keine Glückssache. Natürlich können wir es dem Zufall überlassen, etwas zu erleben, das uns ein Glücksgefühl beschert.

Wir können dem Glück jedoch auch auf die Sprünge helfen, indem wir uns bewusst auf die Suche nach unserem persönlichen Glück machen und so die Chancen auf vermehrte Glücksmomente steigern.

Schauen wir uns einige Tipps an, die das Glücklichsein begünstigen. Hier 11 Tipps und Strategien für mehr Glücksmomente und Zufriedenheit.

GLÜCKS-TIPP 1: Sich an Schönes erinnern macht glücklich.

Suchen Sie in Gedanken ganz bewusst immer wieder Situationen auf, in denen Sie sich wohlgefühlt haben. Mit der Zeit wird es Ihnen immer leichter fallen, positive Gefühle ganz bewusst abzurufen und zwar alleine schon dadurch, dass Sie an die Situationen denken, mit denen Sie Positives verbinden.

GLÜCKS-TIPP 2: In Einklang mit sich leben macht glücklich.

Das bedeutet: keine Selbstverurteilung, keine Selbstablehnung, keine Selbstabwertung. Mit anderen Worten: stärken Sie Ihr Selbstwertgefühl und Ihr Selbstvertrauen. Das ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für Zufriedenheit.

Glücklichsein hat heilende Wirkung. Untersuchungen zeigen:

1. Glückliche Menschen erkranken seltener und weniger schwer. Sie sind gesünder.

2. Glückliche Menschen werden schneller wieder gesund.

3. Glückliche Menschen leben länger.

GLÜCKS-TIPP 3: Sich bewegen macht glücklich.

Bewegung lässt Glückshormone sprudeln. Beispielsweise passiert das, wenn wir Sport treiben oder wenn wir Sex haben. Bewegung und Sex sind wichtige Faktoren, die guten Gefühlen den Weg ebnen.

Es genügt regelmäßiges Ausdauertraining von einer halben Stunde 2 bis 3 Mal pro Woche. Auch Tanzen ist eine wunderbare Möglichkeit, sein körperliches Wohlbefinden zu steigern.

Durch körperliche Anstrengung werden Hormone (Serotonin, Endorphin) freigesetzt, die euphorisierend wirken.

GLÜCKS-TIPP 4: Aktiv sein macht glücklich.

Werden Sie aktiv und suchen gezielt nach einer Aufgabe und Beschäftigung. Aktives Tun und in dem aufgehen, was man tut, ist eine wichtige Voraussetzung für das Erleben glücklicher Momente. Bequemlichkeit bezahlen wir mit schlechten Gefühlen. Befriedigung bringt nur Aktivität und Aktivsein.

Dabei ist nicht die Art der Tätigkeit entscheidend, sondern die Tätigkeit als solche. Wichtig ist, dass wir eine Beschäftigung finden, die uns geistig und/oder körperlich fordert.

Die Betonung liegt auf "fordern", d.h. Beschäftigungen, die wir mit "links" erledigen und uns einfach so von der Hand gehen, schaffen uns kein Glücksgefühl. Nur wenn wir unsere bisherigen persönlichen Leistungsgrenzen überschreiten, schaffen wir die Voraussetzung für ein Glücksgefühl.

GLÜCKS-TIPP 5: Vorfreude macht glücklich.

Es heißt "Vorfreude ist die schönste Freude" - und da liegt viel Wahres drin. In Erwartung etwas Schönem produziert unser Gehirn Dopamin, eine Art Glückshormon.

Vorfreude löst im Körper die gleichen positiven Reaktionen (Abbau von Stresshormen, Stärkung des Immunsystems) aus wie die Freude über bereits Ereignetes. Worauf könnten Sie sich also freuen?

GLÜCKS-TIPP 6: Freundschaften machen glücklich.

Pflegen Sie Ihren Freundeskreis. Investieren Sie viel Zeit in Freundschaften und soziale Kontakte. Die glücklichsten Menschen sind die mit den besten sozialen Beziehungen.

GLÜCKS-TIPP 7: Positive Ziele machen glücklich.

Suchen Sie sich positive (berufliche, persönliche) Ziele, die Sie begeistern. In Erwartung dieser Ziele schüttet das Gehirn Botenstoffe aus, die Sie Lust und Vorfreude erleben lassen.

GLÜCKS-TIPP 8: Abwechslung macht glücklich.

Sorgen Sie für Abwechslung der Genüsse, d.h. suchen bewusst nach Abwechslung für Ihre Sinne. Immer mal wieder etwas Neues ausprobieren - schmecken, riechen, sehen.

GLÜCKS-TIPP 9: Ein Sinn im Leben macht glücklich.

Das Empfinden von Glück ist eng verbunden mit der Frage nach dem Sinn des Lebens. Wenn wir es nicht verstehen, dem Leben und unserer Tätigkeit einen Sinn zu geben, dann entziehen wir dem Glück seine Grundlagen.

Den Sinn des Lebens gibt es jedoch nicht wie unsere Kleider von der Stange. Und eine Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens kann auch nicht von anderen kommen.

Die Antwort darauf finden wir nur in uns selbst - wie auch das Glücklichsein.

GLÜCKS-TIPP 10: Ein Glückstagebuch macht glücklich.

Führen Sie ein Glückstagebuch über Ihre Glücksmomente und lesen die Eintragungen immer wieder durch. Dadurch lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Glücksmomente und fühlen sich glücklich. Worauf Sie sich konzentrieren, bestimmt, wie Sie sich fühlen.

GLÜCKS-TIPP 11: Lachen macht glücklich.

Lachen ist ansteckend, Glück ebenso. Umgeben Sie sich in Ihrer Freizeit mit Menschen, die gerne und oft lachen, glücklich und zufrieden sind.

So wie man sich schwertut, sich vom Lachen anderer nicht anstecken zu lassen, so ist es auch schwierig, sich nicht von den Glücksgefühlen anderer anstecken zu lassen.

Fazit: Jeder muss an seinem eigenen Glücksmodell basteln.

Glücksbringer Strategien, die unser Glück gefährden - Spielverderber des Glücks

Die beste Strategie, um garantiert keine Glücksgefühle aufkommen zu lassen, ist, sich mit anderen zu vergleichen und neidisch sein. Dies führt unweigerlich und zwangsläufig zu Unzufriedenheit.

Dies wusste schon Kierkegaard im 19. Jahrhundert. Er sagte: Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.

Schädlich für das Glücksempfinden ist auch, nie mit dem zufrieden zu sein, was man hat und immer mehr haben zu wollen. Ebenso schädlich für das Glücksempfinden ist es, nie dankbar für das zu sein, was man hat und besitzt. Dies garantiert uns ständige Umzufriedenheit.

Eine erfolgversprechende Strategie, um Zufriedenheit nicht aufkommen zu lassen, besteht auch darin, uns einzureden, etwas tun zu müssen.

Wenn wir sagen "Ich muss ... tun" machen wir uns zum Opfer und fühlen uns genötigt. Keine gute Voraussetzung für gute Gefühle.

Besser ist es, uns zu sagen "Ich möchte .. tun". Damit machen wir uns klar, dass wir die Entscheidung haben und es freiwillig tun.

Was unserem Glücklichsein auch im Weg steht, ist die Gewöhnung an das, was wir besitzen. Ein neues Auto, ein teures Parfüm, Designerklamotten - all das gibt uns nur für kurze Zeit ein Glücksgefühl.

Schnell werden diese Konsumgüter zur Gewohnheit und verlieren ihren Reiz. Dann brauchen wir, wie ein Drogensüchtiger, wieder eine neue - noch stärkere - Dosis Konsum, um uns erneut ein Hochgefühl zu verschaffen.

Und schließlich verhindert das rastlose Streben nach (immer mehr) Glück, dass wir es erleben. Das Leben besteht nicht nur aus Höhepunkten.

Zum Leben gehören auch Traurigkeit, Anstrengung, Entbehrung, Tiefen und Frustration. Wer die Tiefen kennt, ist dankbar für die schönen Momente und kann so die glücklichen Momente mehr genießen und schätzen.

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Weitere Anti-Glücksstrategien finden Sie in den Saboteuren des Glücks - die perfekte Anleitung zum Unglücklichsein oder Glücklichsein, je nachdem, ob man diese Spielverderber des Glücks anwendet oder nicht.

glücksbringer Geld, Konsum und Konsumgüter machen auf Dauer nicht glücklich

Viele von uns träumen von einem großen Lottogewinn, weil sie glauben, ein großer Batzen Geld mache sie glücklich. Dem ist auch so - jedoch nur für kurze Zeit. Untersuchungen an Lottomillionären zeigen, dass das Glücksgefühl maximal ein halbes Jahr anhält.

Ja, bei vielen kommt es dann zu einem richtigen Glückskater, d.h. das Wohlbefinden sinkt unter den Pegel vor dem Lottogewinn.

Würde Geld glücklich machen, dann müssten Menschen wie Robbie Williams überglücklich sein. Aber was lesen wir? Er ist immer mal wieder wegen einer Depression in einer Klinik und nimmt Medikamente. Geld und Ruhm machen also per se nicht glücklich.

Abgesehen davon: Glück kann man sich nicht durch Konsum erkaufen. Es ist ein Irrglaube, dass man nur über genügend finanzielle Mittel verfügen müsste, um sich alles kaufen zu können, was man möchte und dann wäre man für immer glücklich.

Glück hängt nicht von der Erfüllung unserer materiellen Wünsche ab.

Die Gleichung Konsum = Glück geht nicht auf, ganz abgesehen davon, dass wir durch diese Gleichung unser Glück von der Erfüllung unserer materiellen Wünsche abhängig machen, so vom Konsum abhängig werden und total unzufrieden und frustriert sind, wenn wir uns dieses oder jenes nicht leisten können.

Und es gibt immer etwas, das man sich nicht leisten oder mit Geld kaufen kann - egal wie reich man ist.

Statt immer mehr anzuhäufen, lautet die Devise eher: Simplify your life. Entrümple dein Leben vom Überfluss und Überflüssigem. Das kurzfristige Kaufglück bereichert das Leben auf Dauer nicht.

Auf der Suche nach dem Glück - WDR Abenteuer Glück - die Filmreihe

Unter diesem Titel machte sich Annette Dittert auf die Suche nach dem Glück in verschiedenen Kulturen. Daraus entstand eine vierteilige Filmreihe über die Sehnsucht und die Suche nach dem Glück.

Sie besuchte Hawaii, Indien, China und Mali, eines der ärmsten Länder der Welt. Herauskamen kleine persönliche Geschichten rund um das Glück.

Die Erkenntnis aus dieser Filmreihe: das Glück lauert an jeder Ecke dieser Welt. Wenn wir es nicht sehen, dann vielleicht deshalb, weil wir nicht dafür offen und gedanklich mit anderen (negativen?) Dingen beschäftigt sind.

Ist es ein Unglück, nicht glücklich zu sein?

Viele Menschen setzen sich unter Druck, glücklich sein zu müssen und empfinden es als ein Unglück, nicht glücklich zu sein.

Ja, manche fühlen sich sogar schuldig, wenn sie es trotz Befolgung aller Glücksratgeber-Rezepte nicht schaffen, glücklich zu sein.

Es gibt niemanden, der immer glücklich und zufrieden ist, der immer gut drauf ist. Das wäre unnatürlich und auch nicht wünschenswert.

Zum Glücklichsein gehört das Unglücklichsein. Zur Freude die Trauer. Zum Wohlbefinden gehören Zeiten mit Schmerzen.

Nur durch die Gegensätze schätzen wir das Positive.

Das Leben hält Krisen und Schicksalsschläge für uns bereit. Diese können wir nicht verhindern. Wichtig ist, dass wir sie nutzen, um daraus zu lernen. Krisen haben ihr Gutes, auch wenn sie im ersten Moment lästig und schmerzhaft sind.

Lernen wir aus ihnen, gehen wir gestärkt, mit mehr Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein aus ihnen hervor. Umgang mit Lebenskrisen.

Eine Frage zum Nachdenken:
Sind Sie glücklicher über das, was Sie geworden sind, oder darüber, was Sie nicht geworden sind?

Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, darüber nachzudenken. Ihre Antwort könnte Ihnen Glücksgefühle geben - oder auch nicht.

Ratgeber Selbstbewusstsein aufbauen

© 2003-2014 Dr. Doris Wolf & Dr. Rolf Merkle - Wege zum Glück - Tipps, um glücklich zu sein - Glücksregeln - Streben nach Glück
Eifersucht - Optimismus - Hoffnung - Selbstachtung - Selbsterkenntnis - Heilung-Glaube - Stalking - Positives Denken - Sich selbst loben - Midlife Crisis - Helfersyndrom - Herbstdepressionen - Lebenskrisen als Chance annehmen