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Saboteur deines Glücks:
Grüble darüber nach,
warum es dir schlecht geht.

Wenn du durch eine Suchmaschine auf diese Seite gelangt bist, dann lies dir zum Verständnis dieser Seite zunächst den folgenden Beitrag durch: Glück - so zerstörst du es garantiert

So gehst du vor: Wann immer du unzufrieden, unglücklich und deprimiert bist, grüble darüber nach, warum das so ist. Finde also heraus, wer oder was für dein Unglücklichsein verantwortlich ist. Liegt es vielleicht an der Erziehung deiner Eltern? Hast du vielleicht in der Vergangenheit eine falsche Entscheidung getroffen? Liegt es vielleicht an Kränkungen und Verletzungen, die dir andere zugefügt haben? Kurzum: grüble ausgiebig darüber nach und gehe dem Übel auf den Grund.

Was du mit dieser Strategie bei dir anrichtest: Die Glücksforschung hat herausgefunden, dass du umso unglücklicher bist, je mehr du grübelst und in der Vergangenheit nach den Gründen für dein Unglücklichsein herumstocherst. Wenn du niedergeschlagen bist und grübelst, warum das so ist, dann fühlst du dich noch schlechter. Dein Grübeln über deine schlechte Stimmung verstärkt diese. Ein Grund dafür ist, dass du oftmals keine eindeutige Ursache für dein Unglücklichsein findest und du so viele Mutmaßungen anstellst, die dich weiter verunsichern. Ein anderer Grund ist, dass du deine Vergangenheit und was auch immer vorgefallen sein mag und das in deinen Augen vielleicht für dein Unglücklichsein verantwortlich ist, nicht ändern und rückgängig machen kannst. Folglich erlebst du dich als Opfer dieser vermeintlichen Ursache und fühlst dich ihr ausgeliefert. Du fühlst dich hilflos, bemitleidest dich, beklagst dich über die ungerechte Welt und deine Mitmenschen, bist verärgert und damit noch unglücklicher.

Das Dümmste, was du tun kannst, wenn du dir sagen würdest: "Was auch immer der Grund für mein Unglücklichsein sein mag, es ist geschehen und damit unabänderlich. Ich lasse die Vergangenheit auf sich beruhen, schaue nach vorne und überlege mir, was mir guttun würde, wie ich mein Leben und meine Beziehungen besser und befriedigender gestalten könnte und womit ich mir eine Freude und gute Gefühle machen könnte". Je mehr du dich darauf konzentrierst, was du dir Gutes tun kannst, je mehr du dich mit etwas beschäftigst, das dich befriedigt und ausfüllt, je mehr du nach vorne schaust, umso besser geht es dir.

Merke dir: Wenn du wie ein Psychoanalytiker in deiner Vergangenheit nach den Ursachen für dein Unglücklichsein herumwühlst, dann garantiert dir das noch mehr Unglücklichsein. Damit änderst du nämlich überhaupt nichts. Glückliche Menschen grübeln nicht über unerfreuliche Ereignisse nach. Sie radieren diese aus ihrer Erinnerung aus, lassen diese auf sich beruhen und konzentrieren sich auf das Hier und Heute und wie sie dieses befriedigend gestalten können.


Entscheidend ist nicht, wie es dir geht,
sondern wie du damit umgehst.

© 2006-2008 Dr. Rolf Merkle - Grübeln
Eifersucht - Depressionen - Burnout - Stalking - Lebensfreude - Ärger - Hoffnung - Heilung-Glaube - Konzentration - Positives Denken - Herbstdepressionen