Tipp 15: Liebe dich selbst

Wer sich selbst sein größter Feind und Gegner ist, der wird seines Lebens nicht froh. Wer sich dagegen lieben kann und behandelt, wie einen Freund, der kann Krisen ebenso wie Anfeindungen von anderen überstehen.

Tipp 15: Liebe dich selbst
© Fuu J., unsplash.com

Herzlich willkommen bei Tipp Nr. 15 des Lebensfreude-Trainings.

Hast du schon einmal beobachtest, ob du innerlich etwas zu dir sagst bzw. etwas über dich denkst, wenn du in den Spiegel schaust? Wenn es dir wie vielen anderen Menschen geht, dann sagst du dir nicht gerade etwas Schmeichelhaftes.

Du findest vielleicht deine Nase zu groß, kommentierst Falten in deinem Gesicht oder verurteilst dich für deinen Bauch. Vielleicht greifst du dich beim Anblick deines Spiegelbildes auch generell an und beschimpft dich als einen Versager oder ablehnenswerten Menschen. Es ist nur logisch, dass es dir dann nicht gerade gut geht und deine Stimmung im Keller ist. Du würdest dich vielleicht am liebsten wie einen alten Koffer zum Sperrmüll stellen. Die Kommentare, die du zu dir machst, wirken stärker, wenn du sie zu deinem Spiegelbild sagst. Deshalb kannst du dein Spiegelbild nutzen, um deine Lebensfreude-Muskeln zu trainieren.

Deshalb lautet der Tipp Nr. 15 aus dem Lebensfreude-Training:

Gehe mit dir so um wie du mit einem guten Freund umgehen würdest!

Übung: Positive Suggestionen

Es versteht sich von selbst, dass du dazu natürlich positive Suggestionen nutzen musst. Mehr darüber im Selbstachtung Training. Positioniere dich am besten gleich noch einmal vor einem Spiegel und schau dir in die Augen. Versuche, dir selbst gegenüber dasselbe Gefühl zu bekommen, das du verspürst, wenn du deinem besten Freund begegnest. Nun sage dir etwas Nettes. Wie wäre es mit:

  • "Schön, dass es dich gibt."
  • "Ich danke dir, dass du mir zur Seite stehst."
  • "Auf dich kann ich mich verlassen."
  • "In deiner Begleitung fühle ich mich wohl."

Noch besser wirken die Suggestionen, wenn du sie laut aussprichst, dich dabei anlächelst und deinen Namen sagst. Es ist normal, wenn du dir dabei anfangs etwas albern vorkommst. Das legt sich mit zunehmender Übung. Wenn dir während dieser Übung abfällige Bemerkungen über dich durch den Kopf gehen, dann nimm diese zur Kenntnis und sage diesen: "Das ist eure Sicht von mir. Ich sehe das anders".

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 Übung: Positive Suggestionen
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