Lebenslanges Lernen heißt nicht, Faktenwissen zu pauken, sondern offen und neugiereig durch die Welt zu gehen. Wie es dir gelingt, deine Potentziale zu entfalten, indem du Neues für dich entdeckst, zeigt dir dieser Beitrag.
Ein deutsches Sprichwort sagt: "Zum Lernen ist niemand zu alt!" Ist das nicht eine wundervolle Botschaft? Schließlich bedeutet es, dass wir uns ständig weiterentwickeln dürfen. Wer in Wissen und eigene Fähigkeiten investiert, bleibt nicht nur aktiver Teil einer Lebenswelt, die sich stets und ständig verändert. Wer wissbegierig und neugierig bleibt, hört nie auf, die eigene Persönlichkeit zu formen und Potenziale zu entfalten, die sonst für immer unentdeckt geblieben wären.
Auf bildungspolitischer Ebene ist das Konzept "Lebenslanges Lernen" definiert als "alles Lernen während des gesamten Lebens, das der Verbesserung von Wissen, Qualifikationen und Kompetenzen dient und im Rahmen einer persönlichen, gesellschaftlichen, sozialen oder beschäftigungsbezogenen Perspektive erfolgt."
Wer sich nun schon für immer und ewig paukend über Büchern sieht, sei beruhigt: Zum Glück lernen wir auf viele verschiedene Arten und häufig dann am meisten, wenn wir uns hinauswagen ins Leben. Wir lernen aus den positiven und negativen Konsequenzen, die unser Verhalten mit sich bringt, verstehen Zusammenhänge, wenn wir die Lösung für ein Problem gefunden haben und wissen beim nächsten Mal (hoffentlich) noch, welcher Weg ein Irrweg war.
Von frühester Kindheit an lernen wir, indem wir beobachten und nachahmen: Wir suchen uns Vorbilder und adaptieren ihr Verhalten. Wissen und Erfahrung lässt uns als Individuen wachsen. Offen und aufgeschlossen gegenüber Neuem zu bleiben, sorgt für geistige Fitness, beruflichen Erfolg, persönliche Erfüllung und Zufriedenheit.
Bewahre dir deine Lust am Lernen für ein reiches und erfülltes Leben.
Lebenslanges Lernen ist eine Frage der Einstellung und meint viel mehr als stupides Faktenwissen. Vieles lernst du, wenn du mit wachem Blick und offenem Ohr durch die Welt gehst. Gespräche mit anderen zum Beispiel können dir Zugang zu Themen eröffnen, die dir bislang fremd waren. Egal, ob dir jemand etwas über moderne Literatur, wissenschaftlichen Fortschritt oder exotische Kochrezepte erzählt, lass dich inspirieren.
Vielleicht findet dich völlig unverhofft eine neue Leidenschaft, die du weiter vertiefen möchtest. Denn je mehr Interesse im Spiel ist, desto lieber beschäftigen wir uns mit einer Sache – immer mehr darüber wissen zu wollen, passiert dann praktisch von allein.
Wenn du aktiv auf der Suche nach einem Lernfeld bist, bieten dir deine Vorlieben wertvolle Anhaltspunkte: Siehst du gern Kinofilme? Wie wäre es zum Einstieg mit einem illustrierten Bildband über Filmgeschichte? Bist du sportlich? Probiere eine Trendsportart aus. Oder gehst du gern auf Reisen? Dann bereite dich auf deinen nächsten Auslandstrip vor, indem du deine Fremdsprachenkenntnisse auffrischst und einen Sprachkurs besuchst. Dort triffst du auf Menschen, die deine Vorliebe teilen: die beste Voraussetzung für einen angeregten Austausch.
Ob im privaten oder im beruflichen Umfeld: Als erwachsener Mensch kannst du entscheiden, was du lernen willst. Bereichere selbstbestimmt dein Leben und schenke dir damit Selbstvertrauen, Erfolgserlebnisse und Zufriedenheit.
Sport, Musik, Handarbeiten oder ein neues Computerprogramm: Beim Lebenslangen Lernen geht es um dich. Und nur um dich. Mach dich also frei von äußeren Erwartungen und finde heraus, wofür dein Herz schlägt. Wenn du möchtest, kannst du ein Lernziel definieren, das den Rahmen deiner Bemühungen absteckt: Für ein berufliches Zertifikat wirst du vermutlich mehr Energie und Zeit einplanen müssen als für private Übungsstunden.
Passe deine Ambitionen deinen Lebensumständen an und finde heraus, welche Ressourcen du für dein Vorhaben nutzen kannst. Wie viel Zeit steht dir wöchentlich zur Verfügung, ohne dass du dich überforderst? Gibt es Veranstaltungen vor Ort, die du nutzen kannst? Oder lassen sich Medien wie Bücher, Zeitschriften oder Podcasts zur Weiterbildung nutzen?
Eine Verpflichtung einzugehen macht es für viele leichter, aus Worten Taten zu machen: Zögere also nicht, sondern leg los! Wenn du willst, such dir eine Mitstreiterin oder einen Mitstreiter: Zu zweit ist es oft einfacher, einen Rückzieher zu vermeiden.
Mit dem Alltag ist es so eine Sache: Allzu leicht geraten gefasste Beschlüsse in den Hintergrund, wenn sich der normale Trott eingestellt hat. Mach dir immer wieder bewusst, was dich an deinem Lernthema inspiriert. Das Glücksgefühl, das sich bei der Beschäftigung damit einstellt, ist der beste Motivator.
Halte einen Moment inne und mach dir bewusst, was du gelernt hast: Vielleicht kannst du dich nun in einer fremden Sprache verständigen, einen komplizierten Tanzschritt umsetzen oder hast ein handwerkliches Projekt abgeschlossen. Klopf dir innerlich auf die Schulter und sei stolz auf dich. Du kannst jetzt etwas, was du vorher nicht konntest.
Die positiven Auswirkungen von Dankbarkeit auf unser Leben sind weithin anerkannt. Aber können wir trainieren, dankbarer zu sein? Dieser Beitrag zeigt Wirkung und Grenzen von Dankbarkeit auf und stellt Übungen vor, die dir helfen, mehr Dankbarkeit in dein Leben zu lassen.
Wer aufhört Neues zu lernen, baut ab. Neugierde fördert dagegen geistige Widerstandsfähigkeit und innere Zufriedenheit.
Du gibst schnell auf? Findest, dass du zu wenig Ausdauer und Durchhaltevermögen an den Tag legst? Wie du auch mit Übung und Wiederholung zum Ziel kommst, zeigt dir folgender Beitrag.
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