Bist du davon überzeugt, dich pausenlos über die Ungerechtigkeiten der Welt zu ärgern, verändert etwas an den Missständen? Dann bist du eingeladen, diesen Beitrag aus der Serie So überwindest du die 33 Saboteure des Glücks zu lesen.
Lies zum Verständnis dieses Beitrags zunächst Glück – so zerstörst du es garantiert
Die Welt ist voller Ungerechtigkeiten und Missstände. Du brauchst nur die Tageszeitung aufzuschlagen oder die Nachrichten zu hören und schon findest du garantiert vieles, über das es lohnt, sich zu ärgern und aufzuregen. Aber natürlich gibt es auch in deinem privaten Umfeld und an deinem Arbeitsplatz sicherlich einiges, was bestraft und angeklagt werden muss, richtig?
Steigere dich in Gedanken so richtig hinein und hege Rache- und Vergeltungsgedanken. Sage dir gebetsmühlenhaft "Das ist ungerecht, Das ist eine Schweinerei. Das sollte, ja das darf nicht passieren!" und stelle dir vor, wie du die Menschen dafür bestraft und es ihnen heimzahlst.
Du wirst dich ständig ärgern, dein Körper wird sich in einem permanenten Alarmzustand befinden, dein Magen wird vielleicht in deine Rebellion einstimmen, dein Herz wird ganz aufgeregt schlagen, du bist ständig wie die Saite eines Bogens vor dem Abschuss des Pfeils gespannt. Wenn du genügend Ärger oder gar Hass über die Ungerechtigkeiten in dir aufgestaut hast, wirst du eines Tages vielleicht Amok laufen und vielen Menschen Schaden zufügen. So weit so schlecht.
… dir die Einstellung zuzulegen: "Was ich für richtig und gut halte, ist meine persönliche Meinung. Ich habe keine Kontrolle über die Menschen. Wenn ich mich ärgere, ändere ich daran nichts. Die Welt ist kein gerechter Ort und niemand schuldet mir Gerechtigkeit. Die anderen haben das Recht, sich so zu verhalten, wie sie es tun, auch wenn mir das nicht gefällt. Ich kann und muss damit leben und umgehen. Ich gehe mit gutem Beispiel voran und sorge in meinem Umfeld dafür, dass es gerecht und fair zugeht".
Mit dieser Einstellung würdest du die Ungerechtigkeiten dieser Welt als Tatsache akzeptieren und sie bedauern. Du würdest sie nicht gutheißen oder resignieren, aber du würdest einen Kampf aufgeben, den du nicht gewinnen kannst und es ginge dir gut. Das würde natürlich nicht ausschließen, dass du dich alleine oder in Organisationen dafür einsetzst, dass es auf der Welt gerechter zugeht.
Dich über das Unveränderliche aufzuregen bringt dir jede Menge Ärger und Frust und vermiest dir dein Leben, ohne dass sich etwas ändert.
Wenn du ständig verlangst und forderst, gerecht, freundlich und rücksichtsvoll behandelt werden zu müssen, verschaffst du dir viele Gelegenheiten, dich aufzuregen und dein Wohlbefinden empfindlich zu stören. Und natürlich begibst du dich mit dieser Haltung in eine Opferrolle, die dein Leiden noch mehr verschlimmert.
Wenn du dagegen lernst, nach der Einstellung zu leben "Ich ändere, was ich kann, und das Unabänderliche bin ich bereit zu akzeptieren", dann findest du deinen Seelenfrieden.
Nur du weißt, was das Beste für dich ist.
Du willst wissen wie du dein Glück zerstören kannst? Mit den 33 Saboteuren des Glücks gelingt es dir problemlos und garantiert. Überwindest du sie, kannst du dir das Glück an deine Seite holen. Es liegt bei dir, was du machst, wie du es machst, erfährst du in dieser Serie.
Mangelnde Selbstachtung ist die Ursache vieler Probleme. Erfahre in der ersten Folge der Serie So überwindest du die 33 Saboteure des Glücks, warum eine gesunde Selbstachtung wichtig ist und wie du sie erreichen kannst.
Wenn du keine Verantwortung für dein Leben übernimmst, machst du dich zum Opfer und Spielball der Umstände und anderer Menschen.
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Warum erzählen und schreiben Psychotherapeuten und Psychologen immer das Gleiche?
"Akzeptanz von Unabänderlichem"
Mich beschleicht eher das Gefühl, dass diese Menschen selbst nicht in der Lage sind, diese Ungerechtigkeiten, die ja offenkundig sind, zu verändern und deshalb ständig von Akzeptanz sprechen und schreiben.
Erstens Mal, sind diese Ungerechtigkeiten nicht unabänderlich, warum soll man sie dann akzeptieren?
Etwas Unabänderliches ist bspw. Wetter. Wenn ich z.B. es ungerecht finde, dass es gerade an meinem freien Tag regnet, dann kann ich das nicht ändern, weil ich darauf keinen Einfluss habe.
Der Tod ist bspw. auch etwas Unabänderliches. Wenn ich es ungerecht finde, dass ein guter Mensch aus meinem nahen Umfeld viel zu jung gestorben ist, dann kann ich das nicht ändern, weil ich darauf keinen Einfluss habe.
Aber viele Dinge, die wir als ungerecht empfinden, lassen sich ändern, weil sie von Menschen geschaffen und gefördert werden. Das lässt sich also durchaus ändern.
Und wenn jetzt wieder das Argument kommt, dass man andere Menschen ja nicht ändern könne, dann frage ich mich, warum es bspw. Gesetze gibt und demzufolge auch Strafen.
Mit dieser Argumentation, dass man andere Menschen nicht ändern könne, rechtfertigt und relativiert man nur das Fehlverhalten anderer.
Demnach könnte man auch sagen, dass man Straftäter nicht ändern könne, wozu dann also bestrafen, der ändert sich ja eh nicht.
Denn viele Strafen dienen ja eigentlich dazu, das Verhalten von Menschen zu ändern.
Wer zu schnell fährt und geblitzt wird, muss Bußgeld bezahlen oder seinen Führerschein abgeben. Sinn der Sache ist es, dass sich der Mensch ändert und nicht mehr zu schnell fährt.
Das bedeutet, man muss Ungerechtigkeiten bestrafen. Und da geht es um die großen Ungerechtigkeiten in der Welt. Wenn aber diese Menschen damit durchkommen, dann ändert sich nichts, im Gegenteil, sie machen einfach weiter.
Und wer jetzt mit diesem Argument ankommt, man solle sich nicht über die Ungerechtigkeiten in der Welt aufregen, nur, damit es einem besser geht, der trägt maßgeblich dazu bei, dass diese Ungerechtigkeiten am Leben erhalten werden.
Und das Schlimmste ist, dass immer die Menschen zum Problem gemacht werden, welche diese Ungerechtigkeiten nicht mehr ertragen und es ihnen dadurch schlecht geht.
In jedem Unrechtssystem werden die Menschen, welche die Probleme und Ungerechtigkeiten benennen, zum Problem gemacht und nicht die eigentlichen Probleme und Ungerechtigkeiten.
Die Menschen sollen die Dinge akzeptieren und hinnehmen, weil sie unabänderlich sind. Wenn es danach gehen würde, hätte es nie Revolutionen gegeben. Da hätten wir noch Sklaverei und keine Frauenrechte und wahrscheinlich würden wir immer noch glauben, dass die Erde der Mittelpunkt des Universums sei.
All die Dinge galten zu bestimmten Zeiten als unabänderlich und da wurde sicher auch oft gesagt: "Das ist halt so, akzeptiere es wie es ist, dann geht es dir besser, anstatt sich darüber aufzuregen.".
Nein, diese Menschen, die diese Ungerechtigkeiten nicht akzeptieren wollten und auch nicht akzeptiert haben, haben etwas erreicht und haben sich nicht einfach nur in stupidem Akzeptieren und Hinnehmen geübt.
Denn Akzeptieren und Hinnehmen ist der einfachste Weg.
Und ich glaube, dass viele Psychotherapeuten und Psychologen nur von "Akzeptanz" reden, weil sie sich ihrer eigenen Unzulänglichkeiten bewusst sind, Änderungen herbeizuführen und sich selbst lieber in Akzeptanz und Hinnehmen suhlen, weil es ihnen damit besser geht.
Es müssten noch viel mehr Menschen verbittern und endlich mal anfangen etwas zu ändern.
Fröhliche Menschen starten keine Revolution. Genau solch eine würde es aber benötigen.
Die soziale Ungleichheit und die daraus resultierenden Probleme sind einfach nur unerträglich. Wie kann man da nicht verbittern?
Sehr geehrte Damen und Herren,
Das ist alles richtig super, aber wenn man selbst nicht betroffen ist sagt sich das leicht. Ich werde diese Tipps zu Rate ziehen,
Wenn es mir besser geht.
Ich werde gerade vom Arbeitsamt Singen dermaßen schikaniert das ich darüber nach denke Schluss zu machen.
Ich sitze mit einem Bein auf der Straße weil die ums verrecken mit aller Gewalt verhindern das ich Arbeitslosengeld bekomme.
Ich habe bereits neue Arbeit ab 15 November.
Was die mit mir gerade abziehen ist schon fast kriminell.
Ich habe mich an alle Regeln gehalten und alle Unterlagen eingereicht. Trotzdem.
Ich bin mit den Nerven am Ende und benötige Hilfe.
Ich habe 7 Familien Mitglieder verloren und wollte hier neu anfangen. Aber nix da.
Ich habe kein Geld um mir einen Anwalt zu suchen darum sitze ich alleine da.
Ich gebe bald auf.
Mfg
Die psychotipps sind echt mega hilfreich sie haben mein Leben verbessert ich bin jetzt einfach glücklich
"... und niemand schuldet mir Gerechtigkeit. Die anderen haben das Recht, sich so zu verhalten, wie sie es tun, auch wenn mir das nicht gefällt. Ich kann und muss damit leben und umgehen."
Schlichtweg: Nein! Auch im sozialen Umfeld hat man eine Verpflichtung den anderen Gegenüber - genauso wie in der Arbeitswelt. Und ein solches Denken befürwortet und verstärkt nur Ungerechtigkeit, Egoismus und ein schlechtes Miteinander. Bitte überdenken Sie diesen Ratschlag, das ist umgekehrte Psychologie und ein Freifahrtsschein für all diejenigen, die es sich "einfach" machen und Ihrem Vogel freien Lauf lassen, unabhängig davon wem sie im Umfeld Schaden oder Ungerechtes antun. Das ist die Ursache, die es zu packen gilt! Nicht derjenige ist das Problem, der die Ungerechtigkeit erkennt, sondern diejenigen, die sie möglich machen! Ich hoffe, wir erreichen irgendwann den Entwicklungsstand, Tipps a la "Wenn du einmal wieder etwas ungerechtes getan hast, geh in dich, denk darüber nach, warum du dadurch Schwierigkeiten bekommst und versuche damit zurecht zu kommen, Energie dafür aufwenden zu müssen, dass es sich nicht mehr wiederholt" zu geben anstatt solche wie obenstehend! ;(