Dankbar zu sein, bessert deine Stimmung

Dankbarkeit ist wichtig für ein zufriedenes Leben. Jeder von uns hat vieles, für das er dankbar sein kann. In diesem Beitrag und dem inspirierenden Video findest du Tipps, wie du die Schätze deines Lebens mehr würdigen kannst.

Das Gefühl der Dankbarkeit ist ein echtes Powergefühl – und es ist so leicht zu erzeugen.

Gleichgültig in welcher Stimmung du bist, wenn du dir ins Bewusstsein rufst, wofür du dankbar sein kannst oder könntest, dann wird sich deine Stimmung spontan aufhellen und bessern.

Dankbarkeit ist eine Liebeserklärung an das Leben.

Dankbarkeit ist ein Schlüssel zu einem erfüllten Leben. Wenn wir uns bewusst daran erinnern, wofür wir dankbar sein können, dann macht sich ein tiefes Gefühl der Befriedigung, der Zufriedenheit und der Freude in uns breit.

Wofür können wir also dankbar sein? Im Grunde genommen für alles. Jeder von uns besitzt unendlich viel Materielles und Nichtmaterielles, über das man sich freuen könnte.

Nur leider gehen die meisten Menschen mit ihren materiellen und nichtmateriellen Besitztümern sehr achtlos um. Die meisten von uns halten vieles für selbstverständlich und nicht beachtenswert. Erst, wenn wir etwas verlieren, wird uns schmerzlich bewusst, welch einen Schatz wir doch hatten und wie dankbar wir dafür hätten sein können, als wir ihn noch besaßen.

Herbert von Karajan soll nach einer neunstündigen Operation gesagt haben:

Ich sehe die Dinge nun ganz anders. Ich weiß jetzt, dass Gesundheit keine Selbstverständlichkeit ist. Jeder Tag ist ein Glücksfall. Ich genieße jede einzelne Handlung, jeden Bissen Brot, jeden Blick aus dem Fenster.

Dankbarkeit macht glücklich.

Hier eine kleine Liste von Dankbarkeiten als Anregung.

Ich bin dankbar für

  • meine wunderbare Partnerin oder meinen wunderbaren Partner,
  • meine liebevolle Tochter,
  • mein gemütliches Zuhause,
  • Freunde, mit denen ich über alles reden kann,
  • ein Lächeln,
  • meine Gesundheit,
  • meinen Hund, der mir viel Freude macht,
  • die Freiräume, die mir meine Partnerin oder mein Partner lässt,
  • die Liebe meiner Partnerin oder meines Partners,
  • meine Arbeit, die mir Spaß macht,
  • meine Eltern und was sie für mich getan haben,
  • jeden neuen Tag, den ich erleben darf,
  • jeden Sonnenuntergang, den ich erleben darf,
  • die Hilfe und Unterstützung meiner Freunde,
  • die Menschen, die für mich da sind, wenn ich sie brauche,
  • meine netten Kolleginnen und Kollegen,
  • Komplimente meiner Mitmenschen,
  • die Fähigkeit, leckeres Essen zu schmecken, Musik zu hören, an Blumen zu riechen, zu lesen und zu gehen.

Wofür bist du dankbar? Wofür könntest du dankbar sein?

Wofür könntest du Danke sagen oder dich bedanken?

Worüber könntest du dich freuen?

Nicht jeder Tag ist gut, aber es gibt jeden Tag etwas Gutes!

Anlässe, dankbar zu sein und sich zu freuen, gibt es viele – wenn du bereit bist, vieles Selbstverständliche wertzuschätzen.

Denke daran: Was heute noch selbstverständlich für dich ist, kann schon morgen ein schmerzhafter Verlust oder zumindest eine Einschränkung sein, die dir das Leben weniger angenehm erscheinen lässt.

Erstelle deine eigene Dankbarkeits-Liste, die du dir immer durchlesen kannst, wenn du dich niedergeschlagen, zurückgesetzt oder einsam fühlst. Indem du dir vor Augen hältst, wieviel Gutes und Schönes es in deinem Leben gibt, fühlst du einen inneren Reichtum und deine Stimmung wird sich schlagartig bessern.

Wie jedes Gefühl, so lassen sich auch Dankbarkeit und die mit der Dankbarkeit verbundenen positiven Gefühle trainieren. Je öfter du dir deinen Reichtum vor Augen hältst, umso stärker sind die damit verbundenen positiven Gefühle.

Wenn du nicht weißt, was du hast, dann fragst du dich ständig, was dir fehlt – und das ist der beste Weg, unzufrieden zu sein.

Der englische Philosoph Francis Bacon sagte:

Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.

Weitere Gute-Laune-Strategien

Strategie 1: Mache dir bewusst, dass du der Chef bist

Wer bestimmt, was du denkst? Du. Und wie du denkst, bestimmt, wie du fühlst. D.h. wie du gefühlsmäßig auf etwas reagierst, liegt an dir. Mit anderen Worten: Du hast die Wahl, wie du dich fühlen möchtest, denn du kontrollierst deine Gedanken.

Strategie 2:Wie du das Leben siehst, so ist es – die Macht von Metaphern

Ist das Leben in deinen Augen ein Kampf oder ein Geschenk, ein Spiel oder ein Drahtseilakt? Wie du dein Leben siehst und beschreibst, entscheidet, wie du dich fühlst.

Strategie 3:Nutze deine Körpersprache

Du kannst deine Gefühle sofort ändern, wenn du deine Körpersprache änderst. Durch deine Mimik, Gestik und Körperhaltung hast du einen direkten Draht zu deinen Gefühlen. Nutze diese Möglichkeit der Einflussnahme.

Strategie 4:Stelle dir Gute-Laune-Fragen

Worauf wir uns in Gedanken konzentrieren, bestimmt, wie wir uns fühlen. Mit Hilfe von Fragen können wir unsere Gedanken auf Erfreuliches und Positives lenken und uns so gute Gefühle machen. Hier findest du 10 Gute-Laune-Fragen, die dich auf Anhieb in eine gute Stimmung versetzen.

Strategie 5:Gedanken-Stopp für negative Gedanken

Lästige und immer wiederkehrende negative Gedanken lassen sich mit der Methode des Gedanken-Stopp unterbrechen und bändigen.

Strategie 6:Das Gute-Laune-Vokabular

Worte sind mehr als eine Aneinanderreihung von Buchstaben. Worte können in uns Gefühle von Begeisterung, Liebe und Hoffnung auslösen, aber natürlich auch gerade das Gegenteil davon. Hier erfährst du, wie du durch den richtigen Gebrauch der Worte deine Empfindungen positiv beeinflussen kannst.

Strategie 7:Gute-Laune-Aktivitäten

Es gibt vielfältige Aktivitäten, die dich sofort aus einer negativen Stimmung herausreißen und in dir positive Gefühle erzeugen können. Mach von ihnen Gebrauch. Hier findest du 7 Gute-Laune-Aktivitäten, die sofort und nachhaltig für gute Stimmung sorgen.

Strategie 8:Mache Urlaub von deinen Problemen

Hier erfährst du, wie du in nur 3 Minuten deine Probleme lindern kannst: Mache eine kleine Vorstellungsübung für einen Miniurlaub von deinen Problemen.

Strategie 9:Neutralisiere negative Gefühle

Statt negative Gefühle überwinden zu wollen, ist es einfacher, diese durch gute Gefühle zu neutralisieren. Wie das geht, darum geht es hier.

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Norbert Pranger schreibt am 10.10.2021

Mein Name ist Norbert Pranger, bin 63 Jahre alt, gel. Großhandelskaufmann, Frührentner seit 25.03.2002. Seit 2005 bin ich ehrenamtlich tätig und war soweit mit meinem Leben zufrieden bis "Corona" kam und mein Leben durcheinander wirbelte. Die weltweite Krise blieb auch an mir hängen. Jetzt ist "Corona" fast vorbei und einige Aktivitäten finden wieder statt. Bis auf mein Ehrenamt ist alles wieder da wie Shantychor, Gedächtnistraining, Wassergymnastik, Fitnessstudio. Alles verlagerte sich und für die Kinder sind noch jede Menge Aufgaben frei. Nur mit Kindern habe ich es nicht so. Ich habe mich jetzt beim Übergangsheim neu beworben und möchte gerne mit den Kindern "Mensch ärgere Dich spielen". Ich warte ab bis Frau Victor sich meldet. Die Bezirksregierung hat noch kein "grünes Licht" gegeben. Ich bin aber sehr dankbar, das ich trotz allem so gut durch die Krise gekommen bin und bin zuversichtlich. das es irgendwie weitergeht. Wer Lust hat kann mir schreiben unter nobby80300@aol.com, Tel. 02102/125867.


roswitha seibel schreibt am 03.10.2021

Ich bin dankbar,für die Herbstfrüchte,die ich heute in der Pfalz geerntet habe.
Ich bin dankbar,daß ich danken kann,meine drei Kinder sind geraden und stehen mitten im Leben,jeden Tag Ihre Kraft im Beruf.Sie sind auch dankbar,daß es Ihnen gut geht,sowie meine Enkel die mit Ihren 8Jahren gerne in die Schule gehen und sich freuen,da zu sein.Auch will ich Ihnen danken,für Ihre Abwechslungsreichen Impulse,immer wieder aufs Neue.


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 Dankbarkeit macht glücklich.
 Nicht jeder Tag ist gut, aber es gibt jeden Tag etwas Gutes!
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